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am 8. August

GRÜNE: „Wann macht Bundeskanzler Kurz die Klimapolitik endlich zur Chefsache?“

Gebi Mair - fordert bundesweite Öffi- und Photovoltaik-Offensive, eine ökosoziale Steuerreform und das Aus für Dieselprivileg und Bolzerei auf der Autobahn

Anhaltende Dürre, massive Ernteausfälle, Lebensmittelpreissteigerungen, Blutkonservenengpässe, Hitzetote, Murenkatastrophen - „Das ist der Beginn der von Menschen verursachten Klimakrise, die wir in Österreich heuer auf dramatische Weise zu spüren bekommen. Ich frage mich: wann beginnt die Bundesregierung aufzuwachen? Wann macht Kurz die Klimapolitik endlich zur Chefsache“, will der Grüne Umweltsprecher Gebi Mair angesichts der anhaltenden Hitzewelle in Österreich wissen.

Es sei geradezu grotesk, dass in der Migrationsfrage ganz Europa auf den Kopf gestellt wurde, aber in Hinblick auf die wirklich größte Bedrohung der Menschheit die Bundesregierung auf Tauchstation gehe. „Wenn drei Menschen auf der Flucht die Grenze passieren, werden Panzer aufgefahren, Krisengipfel einberufen und die EU aufs Spiel gesetzt -  und wenn die Klimakrise ganz Europa im Griff hat, dann ist kein Muks zu hören“, kritisiert der Grüne Klubobmann die Tatenlosigkeit der Bundesregierung.

Die Einrichtung einer mit Experten besetzten Klimastelle sei „nett“, aber setze die „Kosmetikpolitik“ lediglich fort. „Wir brauchen eine echte Klimapolitik und keine Kosmetikmagazine, die mit der Realität nix zu tun haben“, so Mair, der einige Vorschläge bringt, welche die Bundesregierung in Angriff nehmen müsste. „Radikaler Ausbau der Öffis und Photovoltaik, weg mit dem Dieselprivileg und Tempo 140 Bolzerei auf der Autobahn, her mit einer ökosozialen Steuerreform“, so Mair. „Wir müssen endlich entschieden handeln. Sonst werden die schlimmsten Hollywood Blockbuster noch in diesem Jahrhundert bittere Realität“, warnt Mair.​

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