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am 29. Mai

Grüne unterstützen Schildermeer für die Zukunft mit Photovoltaik-Aktion

Gebi Mair, Stephanie Jicha, Michael Mingler - Investitionen in Solarenergie sind Investitionen in die Zukunft: "Die Sonne schickt keine Rechnung"

Anlässlich des von Fridays for Future organisierten Schildermeers für die Zukunft haben sie die Tiroler Grünen eine besondere Aktion ausgedacht, um die weltweiten Proteste für das Klima zu unterstützen. Auf einem Dach stehend halten die grünen Landtagsabgeordneten Schilder in die Höhe, die wie Photovoltaik-Panele aussehen. "Auf Hausdächern haben wir riesige, ungenutzte Flächen. Diese können wir im großen Stil zur Stromerzeugung mit Photovoltaik nutzen", erklärt der grüne Klubobmann Gebi Mair die Aktion. Weiters macht er darauf Aufmerksam, welche Fortschritte in den vergangenen Jahren bei dieser Technologie erzielt worden sind. So hat sich die durchschnittliche Leistung von PV-Anlagen beispielsweise um 20 Prozent gesteigert, während die Anschaffungskosten um etwa ein Viertel gesunken sind. "Wenn wir unseren Strom klimafreundlich erzeugen wollen, dann brauchen wir eine großflächige Solaroffensive. All die tausend jungen Leute, die heute fürs Klima auf die Straße gehen, wissen das", so Mair.

Die grüne Jugendsprecherin Stephanie Jicha freut sich insbesondere, wie unermüdlich und kreativ die Organisator*innen des Schildermeers für die Zukunft nach Möglichkeiten suchen, auch in der Corona-Krise unter Einhaltung der Gesundheitsvorkehrungen demonstrieren zu können. Das sei nicht selbstverständlich und zeige, wie wichtig das Thema sei: "Die Klimakrise macht auch in der Corona-Krise keine Pause." Für die grüne Landtagsvizepräsidentin ist klar, dass man beide Krisen nur gemeinsam bewältigen kann: "Ein wichtiger Baustein raus aus der Klimakrise ist, dass wir unsere Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Deshalb gehört eine PV-Anlage eigentlich auf jedes Dach", so Jicha.

Für den grünen Landtagsabgeordneten Michael Mingler ist das ambitionierte 1-Millionen-Dächer-Programm der türkis-grünen Bundesregierung die vorgegebene Marschrichtung. "Wenn wir in Photovoltaik investieren, schafft das Arbeitsplätze und rettet ganz nebenbei auch noch das Klima. Ein Win-win-Situation", meint Mingler. Um es Privatpersonen und Gewerbetreibenden zu erleichtern auf Photovoltaik umzusteigen, brauche es laut dem grünen Landtagsabgeordneten einen Abbau rechtlicher Hürden bei der Anschaffung und Anbringung, einen vereinfachten Netzzugang sowie die Ausweitung der leistungsbezogenen Fördergrenzen. Mit Kopfschütteln reagiert Mingler hingegen auf Bestrebungen, in Tirol das Gasnetz weiter auszubauen: "Wir wollen weg vom dreckigen Gas und hin zur sauberen Energie aus Photovoltaikanlagen."​

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