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am 15. August

Grüne Klubklausur im Zeichen von Klimaschutz

Gebi Mair, Stephanie Jicha - Mair und Jicha: „Land und Gemeinden müssen bei Solar mit gutem Beispiel voran gehen“

In Wildeben, hoch über dem Stubaital gelegen, haben sich die Abgeordneten und Regierungsmitglieder der Tiroler Grünen zu ihrer Sommerklausur zurückgezogen, um die nächsten politischen Schritte in Tirol vorzubereiten. „Wenn ich mir so anschaue, welches Chaos und welche politische Schlammschlacht auf Bundesebene FPÖ, ÖVP und auch die SPÖ derzeit verbreiten, dann bestätigt das nochmals mehr den Weg, den wir in Tirol eingeschlagen haben. Bei uns regiert die inhaltliche Arbeit für die Tiroler*innen. Das wirkt und wird auch entsprechend goutiert“, kommentiert der Grüne Klubobmann Gebi Mair die politische Großwetterlage in Tirol.

Und deshalb stand auch der Inhalt ganz im Mittelpunkt der Klausur, allen voran der Klimaschutz. „Wir haben hoch gesteckte Ziele in Tirol. Wenn wir die erfüllen wollen, dann müssen wir jetzt noch entschlossener in die Umsetzung gehen“, spricht Mair die ehrgeizigen Energieziele an. Gerade im Solarbereich müsse ein Boom ausgelöst werden. 85 Prozent der Tiroler Dachflächen müssen mit Solar bestückt werden. Einen entscheidenden Hebel sieht Gemeindesprecherin Stephanie Jicha in der Bewusstseinsschaffung durch Sichtbarkeit von Solarenergie. „Das Land und die Gemeinden müssen bei PV-Anlagen mit gutem Beispiel voran gehen. Unser Ziel ist es, dass sämtliche Neubauten in den Gemeinden und auch beim Land zwingend mit PV bestückt werden müssen, so es energietechnisch sinnvoll ist. Dafür braucht es eine realistische Vorprüfung, die sich auf marktübliche Preise bezieht. Und es wir natürlich nicht ohne Umrüsten bei bestehenden Gebäuden gehen. Weg von Öl und Gas, hin zur erneuerbaren Energie“, so Jicha. Sie verweist auf ein Solarpanel auf der Wildeben-Alm, das direkt an der Hausmauer angebracht ist. „Selbst hier auf knapp 1800hm wird Solarenergie genutzt. Viele Almen sind den Gemeinden schon weit voraus“, so die Grüne Landtagsvizepräsidentin.

Für die Tiroler Grünen ist klar, dass es im Energiebereich einen Mix aus erneuerbaren Energien benötige. Bei der Wasserkraft sei Tirol gut aufgestellt. „Bei der Solarenergie hinken wir hingegen immer hoch hinterher“, so Mair. Er betont einmal mehr die Vorteil der Solarenergie: „Photovoltaik- Anlagen zerstören keinen Zentimeter Natur, sie schaffen Unabhängigkeit für die Kund*innen, rechnen sich nach kurzer Zeit, benötigen keine langwierigen Verfahren und es besteht auch keinerlei Sicherheitsrisiko. Unsere Klimaziele sind ohne den massiven Ausbau der Solarenergie nicht denkbar“, schließt Mair.​

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