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am 5. März

Energie Studie bestätigt - Mair: „Wir brauchen den Photovoltaik-Boom in Tirol“

Gebi Mair - Jedes Haus müsse zu einem Solar-Kraftwerk werden - Verkehrswende als "echter Brocken"

Die heute präsentierte Studie zu „Tirol2050 energieautonom“, bringt die für die Grünen erwarteten Ergebnisse. „Ohne Photovoltaik-Boom in Tirol wird es nicht gelingen. Jedes Haus, dass für PV geeignet ist, muss dafür in Frage kommen. Als Grünen sehen wir es als großen Auftrag die Vervielfachung der Solarenergie in Tirol voranzutreiben“, so der Grüne Klubobmann.

Für Mair könne das Ziel am besten erreicht werden, wenn eine Mehrfachstrategie verfolgt werde. Einerseits Förderungen für private Photovoltaikanlagen. Hier habe man in Tirol mit der Förderung von privaten Photovoltaik-Speichern einen wichtigen Schritt gemacht. Dazu kommt seit heuer eine virtuelle Speichermöglichkeit durch die „Solar Cloud“, die seit heuer angeboten wird. Die Motivation für Private, in Photovoltaik zu investieren müsse durch Förderungen auch weiterhin hoch gehalten werden, so Gebi Mair.

„Uns allen muss aber klar sein, dass es mit privaten Photovoltaikanlagen nicht reichen wird. Gerade bei großen Gewerbebetrieben ist noch viel ungenutztes Solarpotential“, so Mair. Die öffentliche Hand müsse nach dieser Studie auch entsprechend Geld in die Hand nehmen. „Der Schwerpunkt der Energieautonomie wird sich in den Budgetzahlen noch stärker niederschlagen müssen“, so der Grüne Klubobmann über die künftige Ausrichtung. So solle zum Beispiel bei öffentlichen Gebäuden eine Vorreiterrolle eingenommen werden. „Wer in 20 Jahren Dörfer und Städte in Tirol im Internet von oben anschaut, sollte keine freie Dachfläche mehr sehen“, so der Grüne.

Eine Herausforderung sei auch die Verkehrswende. Hier liege der Energieanteil derzeit bei 35 Prozent und das Einsparungspotential bei 67 Prozent. „Das ist ein echter Brocken. Die Zukunft liegt für uns klar in einem starken öffentlichen Verkehrsnetz. Da sind wir schon sehr gut unterwegs. Viel Arbeit liegt noch im Individualverkehr vor uns. Alternativen Antriebsmöglichkeiten, allen voran Elektro-Autos können viel zur Energieeffizienz beitragen“, sagt Mair.​

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