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am 1. Juni

Jicha kontert Liste Fritz - „Hier wird Politik auf dem Rücken der Kinder anstatt für die Kinder betrieben“

Stephanie Jicha - Grüne Behindertensprecherin stärkt Landesrätin Fischer bei Therapieangebot den Rücken: „Die Weiterentwicklung ist notwendig und wenn alle an einem Strang ziehen wird sie auch gelingen“

Seitdem die EULE beschlossen hat, sich aus dem Therapieangebot für Kinder mit Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten zurückzuziehen, reitet die Liste Fritz ständig Attacken gegen die Landesregierung und diese könnten widersprüchlicher nicht sein. Einerseits kritisiert die Liste Fritz die Landesregierung, dass sie die EULE bis zu einem fließenden Übergang in die neue Struktur finanziell absichert, andererseits fordert die Liste Fritz Tariferhöhungen und ein Weiterbestehen der defizitären Struktur. „Diese Widersprüche zeigen, dass hier Politik auf dem Rücken der Kinder anstatt für die Kinder betrieben wird“, so die grüne Behindertensprecherin Stephanie Jicha.

Was die Grüne Abgeordnete besonders ärgert sind die bewusst falsch gestreuten Informationen, irreführenden Vergleiche und die permanent betriebene Verunsicherung. So behauptet die Liste Fritz, dass 100 Mitarbeiter*innen bei der EULE ihren Job verlieren würden und 1300 Kinder therapeutisch im Regen stehen gelassen werden. „Wahr ist vielmehr, dass 1300 Kinder über den November hinaus ein gewohntes Therapieangebot in Anspruch nehmen können und dass der Großteil der Mitarbeiter*innen, die als Therapeut*innen bei der EULE angestellt sind, vom Land dabei unterstützt werden als selbständige Therapeut*innen direkt mit dem Land abzurechnen“, so Jicha. Von den 1300 Kindern werden 400 über das Land und 900 über die Österreichische Gesundheitskasse abgerechnet.

Auf eine Tatsache weist Jicha außerdem hin, die bisher immer falsch dargestellt wurde: Es war die Entscheidung der EULE selbst, das Angebot des Landes nicht anzunehmen. „Die ausgestreckte Hand des Landes wurde ausgeschlagen“, so Jicha.

Die Grüne Behindertensprecherin äußert sich zuversichtlich, dass der von Landesrätin Fischer sofort in die Wege geleitete Umstrukturierungsprozess eine Verbesserung im Therapieangebot bringen wird, insbesondere wenn alle Beteiligten zusammen an einer Lösung arbeiten anstatt alles permanent schlecht zu reden und zu verunsichern. „Eine neue Struktur bringt viele Chancen mit sich Dinge besser zu machen. Und das ist auch notwendig. Denn mit der EULE gab es auch viel Unzufriedenheit und immer wieder Kritik. Seit dem sehr kritischen Landesrechnungshofbericht 2011 hat sich hier wenig geändert“, so Jicha abschließend.​

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