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am 24. August

Voller Impfschutz an Gesundheitseinrichtungen des Landes

Gebi Mair - Mair: „Vierte Corona-Welle wird eine Welle der Unverbesserlichen“

Für die Tiroler Grünen begrüßt heute deren Gesundheitssprecher Gebi Mair die Corona-Impfverpflichtung für neu einzustellende Mitarbeiter*innen in den Tirol Kliniken. Mair hatte dies bereits im Tiroler Landtag vor dem Sommer angeregt: „Die Krankenhäuser des Landes müssen ein Schutzraum für die Gesundheit der Menschen sein. Unsere Landeskrankenhäuser unternehmen große Anstrengungen gegen nosokomiale Keime, damit möglichst niemand mit mehr Infektionen aus dem Krankenhaus herauskommt als er/sie hineingeht. Deshalb ist es nur konsequent, die Patient*innen auch vor Infektionen durch Corona-Viren zu schützen.“

Immobile Patient*innen könnten sich nicht aussuchen, von wem sie untersucht werden, wer ihre Pflege oder Therapie vornimmt, wer sich um Essen und Reinigung kümmert. Gleichzeitig sei es bei vielen Patient*innen angesichts ihres Gesundheitszustandes unzumutbar, ständig Masken zu tragen. Deshalb sei es wichtig, dass sie sich darauf verlassen können, dass die Mitarbeiter*innen der Häuser das Zumutbare tun, um eine Verbreitung des Coronavirus in den Krankenhäusern zu unterbinden, so Mair.

Angesichts des erlahmten Tempos an Erstimpfungen sei das auch ein wichtiges Signal, so Mair. „Es gibt ausreichend Impfstoffe. Es gibt ausreichende Impfmöglichkeiten. Es gibt nur sehr wenige Gruppen, für die eine Impfung aus medizinischen Gründen ausgeschlossen ist. Wer sich jetzt noch dem höheren Risiko einer Infektion aussetzt, indem er auf die Impfangebote verzichtet obwohl die Wirkung durch wissenschaftlichen Studien bewiesen ist, der ist unverbesserlich“, so Gebi Mair. „Man kann sagen: Die vierte Corona-Welle wird eine Welle der Unverbesserlichen. Sie nehmen das Infektionsrisiko lieber in Kauf, als sich impfen zu lassen.“

Neben dem Gesundheitspersonal richtet Gebi Mair nun auch einen Appell an die Schüler*innen bzw. deren Eltern: „Der Schulbeginn rückt näher. Es ist deshalb unabdingbar, sich jetzt und ohne Verzug um den Impfstatus der Schüler*innen zu kümmern. Möglichst viele Schüler*innen sollen zum Schulbeginn zumindest die Erstimpfung, am besten aber schon die ersten beiden Impfungen erhalten haben. Das macht den Schulbetrieb für alle Schüler*innen, Lehrer*innen und schlussendlich auch für die Familien sicherer.“​

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