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am 16. Jänner

Neue LKW-Magneten in Tirol zu befürchten

- Gewinnt Transitlobby mit NEOS direkte Einfallsschneise nach Tirol?

Von den NEOS war bisher zur Tiroler Politik nicht viel zu hören. Nun zeigen sie sich jedoch als direkter Handlanger der Transitlobby, wie der Grüne Klubobmann Gebi Mair aufzeigt. In der Lokalausgabe Reutte der Tiroler Tageszeitung hatten die NEOS gefordert, die Inntalautobahn 'in jede Richtung vierspurig" ausbauen zu wollen. In der nachfolgenden Online-Diskussion hatte NEOS-Chef Oberhofer sich dann auch noch gegen die Blockabfertigung in Tirol ausgesprochen. 

„In harter politischer Arbeit ist es gelungen die Transitlobby in Tirol zurückzudrängen und Maßnahmen gegen die Transitbelastung zu ergreifen“, verweist Gebi Mair auf das Bündel an Maßnahmen, das unter Federführung von LHStv.in Ingrid Felipe in den vergangenen Jahren zur Entlastung der Lungen und Ohren der Tiroler*innen beschlossen wurde. "Die Maßnahmen wirken. Aber es braucht noch mehr um unser Ziel zu erreichen, den Transit zu halbieren", so Mair. „Mit den NEOS gewinnt die Transitlobby nun eine direkte Einfallsschneise in den Landtag“, warnt er. Ins Bild passe auch, dass den NEOS eine neue Transitroute über den Fernpass vorschwebt, wo bisher noch starke Einschränkungen für LKW bestehen. 

„Neue Straßen produzieren immer neuen Verkehr. Das Ziel kann nicht sein, die Autobahnen auszubauen, sondern es muss darum gehen den Schwerverkehr von der Autobahn auf die Schiene zu bekommen“, so Gebi Mair. „Der Straßentransport ist bringt Lärm und Luftverschmutzung mit sich. Vier Spuren werden ein weiterer LKW-Magnet durch Tirol.“ 

Die Grünen kämpfen weiterhin gegen die Transit-Magneten und für Entlastung der Bevölkerung. Alarmiert sind sie auch durch Aussagen der Tiroler Freiheitlichen, die den Lufthunderter auf der Autobahn und damit das sektorale Fahrverbot wieder in Frage stellen, wie Parteichef Abwerzger mit viel Trommelwirbel beim FPÖ-Auftakt posaunte. "Den Lufthunderte in Frage zu stellen, zeigt nur, dass der FPÖ die Gesundheit der Tiroler*innen überhaupt kein Anliegen ist", so Mair. Richtig sei es hingegen, sich beim Transitgipfel am 5. Februar auf eine erhöhte LKW-Maut von München bis Verona zu verständigen.

Dafür müsse auch eine Erhöhung der Maut am Brenner und im Unterinntal durch die schwarz-blauen Bundesregierung erfolgen. Des Weiteren sprechen sich die Grünen vehement für die Abschaffung des Dieselprivielgs aus sowie den Ausbau der Rollenden Landstraße. Die Grünen haben ihre Maßnahmen im 4-Punkte-Plan am Weg zur Alpentransitbörse zusammengefasst. (Details:

https://tirol.gruene.at/natur-und-umwelt/4-punkte-plan-zur-lkw-obergrenze


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