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am 12. April

Mair zur Causa AUVA: „Persönlicher Rachefeldzug auf dem Rücken der Menschen“

Gebi Mair - Sorge bei ehrenamtlichen Organisationen, die über AUVA versichert sind, Verwunderung über Kira Grünberg

Scharf reagiert heute der Grüne Gesundheitssprecher, Gebi Mair, auf die die schwarz-blauen Pläne, die AUVA zu zerschlagen. Aufgrund der persönlichen Verknüpfung von FPÖ Ministerin Hartinger-Klein, die sich 2015 vergeblich als Generaldirektorin beworben hat und anschließend durch alle Instanzen geklagt hat​, spricht er heute von einem „persönlichen Rachefeldzug auf dem Rücken der Menschen.“ Für ihn sei die Ministerin „außer Rand und Band“ und gehöre angesichts der glasklaren Befangenheit unverzüglich von diesem Themenbereich abgezogen. „Ich frage mich, wie lange Sebastian Kurz hier noch tatenlos zuschaut“, kritisiert Mair.

Was hinter der Zerschlagung auch stecke, seien Millionenersparnisse für Unternehmen auf Kosten der ArbeitnehmerInnen. „Hier zeigt schwarz-blau ihr wahres Gesicht. Sie agieren als Handlanger der Großbetriebe im Land. Draufzahlen müssen die Arbeitnehmer*nnen“, so Mair. Denn die Einsparungen von 500 Millionen Euro sind nachweislich nur durch eine massive Reduktion der Leistung möglich. Ziel der Bundesregierung ist es offenkundig, die Menschen in private Unfallversicherungen zu drängen. Damit hat sich der Versicherungsdirektor als Finanzminister für die Branche dann wirklich rentiert.

Die allgemeine Verunsicherung, die schwarz-blau verbreite, habe mittlerweile auch ehrenamtliche Organisationen wie Rettung, Feuerwehren, Bergrettung und Co erreicht, die alle in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit über die AUVA versichert sind. „Was bedeutet das für die vielen Freiwilligen, die sich nicht nur in ihrer Freizeit für die Allgemeinheit einsetzen?“, will Mair wissen. Die Grünen gehen von einer breiten Front aus, die sich gegen Hartinger-Kleins Rachefeldzug bilden werden. „Ich gehe davon aus, dass sich auch die Länder klar dagegen aussprechen werden, einzuspringen, wenn der Bund sich aus der Verantwortung nehmen will. 

Widerstand erwartet er sich auch von den Tiroler Abgeordneten im Nationalrat angefangen von Kira Grünberg​. Gebi Mair erinnert an die Historie: Der Unfall der Stabhochspringerin war vom Bundesheer als Dienstunfall anerkannt worden. Dementsprechend übernahm die AUVA die Leistung der Rehabilitation, Pflegegeld und Pensionsansprüche sowie Zuschüsse zu Umbauten und Anschaffungen. Die MitarbeiterInnen der AUVA machten sogar bei "Laufen für Kira" mit, um privat auch noch Spenden aufzutreiben. "Es sind Fälle wie diese, die aufzeigen wie wertvoll und unverzichtbar die Leistungen der AUVA sind", so Mair.



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