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am 11. Februar

Mair zu Impf-Schutzschirm - „Im Interesse aller Bundesländer“

Gebi Mair - Grüne begrüßen rasches Aufgreifen des Lieferwunsches - Vorbereitung sei in der Pandemie entscheidend - Burgenländische Kritik verwundert

Dass das Land den Grünen Vorstoß, einen Impf-Schutzschirm für besonders betroffene Gebiete mit Mutationen aufzuspannen bzw. vorzubereiten, positiv aufgegriffen hat und nach zusätzlichen mRNA Impfdosen beim Bund angefragt hat, wie die Tiroler Tageszeitung heute berichtet, begrüßt der Klubobmann der Tiroler Grünen Gebi Mair. Er betont, dass es in der aktuellen Phase nicht sofort um die Umsetzung gehe, sondern um eine Absicherung. „Wir haben wirklich viele Maßnahmen ergriffen. Jetzt heißt es diese lückenlos durchzuführen und Ende nächste Woche zu evaluieren, ob sie den gewünschten Effekt der Eindämmung gegen die Mutation bringen. Sollte das nicht der Fall sein, halte ich als Phase II einen Impf-Schutzschirm im Sinne einer Priorisierung der Impfungen in den betroffnen Gebieten für sinnvoll. Diese Phase II gilt es bestmöglich vorzubereiten, damit wir sie im Falle des Falles rasch umsetzen können“, erklärt Mair.

Denn in der Pandemie habe sich grundsätzlich gezeigt, dass eine gute Vorbereitung die halbe Miete ist. „Zeit ist der entscheidende Faktor gegen das Virus. Je schneller wir sind und je besser vorbereitet wir sind, desto eher gelingt es die Situation in den Griff zu bekommen“, so der Grüne Gesundheitssprecher.

Dass aus dem Burgenland heute Kritik an der zusätzlichen Impfdosis-Anfrage von Tirol kommt, wie die APA berichtet, verwundert Mair. „Es ist doch auch im Sinne des Burgendlandes und aller anderer Bundesländer, dass wir in Tirol die Situation schnellstmöglich in den Griff bekommen. Die Eindämmung der Mutation ist im Interesse aller Bundesländer. Das hat ja auch die mediale Präsenz in den vergangenen Tagen verdeutlicht und die internationalen Reaktionen“, so Mair.

Er habe grundsätzlich größtes Verständnis für die Sorge, die in den vergangenen Tagen gegenüber Tirol deponiert wurde und er teile die Einschätzung aus den anderen Bundesländern und von der Bundesregierung, dass die B.1.351 Mutation möglichst lokal begrenzt und verlangsamt werden müsse. „Dafür sind wir in Tirol auch bereit uns stark zu beschränken. Und ich hoffe, dass es vonseiten der anderen Bundesländer die Bereitschaft zur Unterstützung im Falle des Falles gibt. Im Eigeninteresse der Länder wie im Interesse des Zusammenhalts in Österreich.“​

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