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am 28. September

Mair: „Physische Kontakte in den nächsten zwei Wochen reduzieren“

Gebi Mair - Grüne rufen zur Rücksicht auf, um Behörden Luft bei Nachverfolgung von Infektionen zu verschaffen

„In den vergangenen Monaten haben wir schon viele Opfer in der Coronakrise gebracht“, wendet sich der Grüne Klubobmann und Gesundheitssprecher Gebi Mair heute mit einer Bitte an die Tiroler Öffentlichkeit. „Ich bitte aber um besondere Zusammenarbeit in den nächsten 14 Tagen: reduzieren wir alle in den nächsten zwei Wochen unsere physischen Kontakte, wo es möglich ist. Damit können wir dazu beitragen, dass Infektionsgeschehen in Tirol in den Griff zu bekommen.“

Physische Distanz bedeute nicht soziale oder emotionale Entfernung, so Gebi Mair. „Wir haben im Frühjahr gelernt, wie wir mit verstärktem Einsatz von Online-Verbindungen, Telefonaten und Co die Verbindung mit jenen Menschen halten, die uns wichtig sind. Es soll nicht wieder so werden wie in der Quarantänezeit, deshalb ist es jetzt nötig für einen begrenzten Zeitraum unsere sozialen Kontakte wieder ein Stück weit zu reduzieren.“ Wo physischer Kontakt nötig sei, solle dieser natürlich weiterhin gepflegt werden, wo dies leicht möglich sei, jedoch vorübergehend darauf verzichtet werden.

Die kommenden zwei Wochen sollten in Tirol dafür genützt werden, den Behörden wieder Luft zur Nachverfolgung und Isolierung von Clustern zu geben, so Gebi Mair. Es sei entscheidend, dass es gelinge, auftretende Infektionen so schnell wie möglich nachzuverfolgen und die Infektionsketten zu unterbrechen. Das ist umso besser möglich, je weniger neue Cluster auftreten. „Das Virus hat sich weder abgeschwächt noch gibt es einen Impfstoff. Das sollten wir uns wieder mehr ins Gedächtnis rufen", appelliert Mair.

Die rasche Reduktion der Positivfälle sei auch in Hinblick auf die zunehmenden Reisewarnungen von großer Bedeutung. "Über die ausbleibenden Gäste aus dem Ausland wurde in den vergangenen Tagen viel gesprochen. Reisewarnungen bedeuten aber auch umgekehrt, dass wir nicht mehr auflagenlos verreisen können bzw. wichtige private wie berufliche Termine im Ausland warhnehmen können. Es sollte daher im Interesse aller sein, dass wir schnell mit den Zahlen nach unten kommen. Das geht derzeit am besten mit Zusammenhalt durch Abstand", bittet der Grüne Gesundheitssprecher um besondere Vorsicht und Abstand in den nächsten zwei Wochen.​

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