Bezirkegruene.at
Navigation:
am 7. August

Haidenberger fordert Offenlegung der Knaus-Verträge

Thomas Haidenberger - „Vorher gab es ein verlässliches System, jetzt jede Menge Unsicherheit“

Die Verwirrung rund um das künftige Notärztesystem im Iseltal ist um eine Facette reicher. Denn wer die Kosten für die künftigen Hubschrauberflüge letztendlich trägt, ist nicht restlos geklärt. Daher fordert der Grüne Bezirkssprecher Thomas Haidenberger heute eine Offenlegung der Verträge, die Köll und der Unternehmer Knaus mit dem Land vereinbart haben. „Der Ärger und die Verunsicherung der Menschen ist groß. Und ich kann es voll verstehen. Denn bisher gab es ein verlässliches System aus engagierten Ärzt*innen, die im Notfall zur Stelle waren und jetzt gibt es viele viele Fragezeichen. Es ist höchste Zeit, dass Knaus und Köll offenlegen wie Vdie erträge genau lauten und wer die Kosten auch für den Fall trägt, dass der Hubschrauber ohne wirklichen Notfall gestartet ist“, so Haidenberger. Auch müsse geklärt werden, inwieweit der landesweite Topf überhaupt die Kosten über das ganze Jahr decken könne. Fix ist für Thomas Haidenberger: "Ein Hubschrauberflug ist jedenfalls teurer als eine Autofahrt. Irgendjemand wird das am Ende zu zahlen haben. Entweder die Betroffenen selbst oder alle Steuerzahler*innen. Beides ist in Zeiten, in denen die Gesundheitskosten immer mehr ansteigen, kritisch zu hinterfragen."

Für den Grünen Bezirkssprecher habe die gesamte Causa mehr als eine schiefe Optik. „Wo Köll die Finger im Spiel hat, da wird es meist teuer für die Steuerzahler*innen und bei weitem nicht besser. Eigentlich hätte der Bürgermeister mehr als genug damit zu tun, Matreis finanzielles Desaster endlich in den Griff zu bekommen“, kritisiert Haidenberger.

Wie aus heutigen Medienberichten zu entnehmen ist, gebe es noch viele ungeklärte Fragen in Bezug auf die notärztliche Versorgung. So bestehe zum Beispiel derzeit keine Möglichkeit, den Knaus-Notarzt in der Tageszeit von 7 bis 19 Uhr an den Einsatzort zu fahren, wenn das Wetter keine Hubschrauberflüge zulasse. „Was vorher einwandfrei und mit geringen Kosten funktioniert hat, ist jetzt ein kompliziertes Konstrukt das mehr Fragen aufwirft, als es klärt. Gerade das brauchen die Menschen in einem Notfall nicht. Daher ist es für so viele auch unverständlich, warum keine Lösung gemeinsam mit dem Team rund um Dr. Walder erzielt wurde“, so Haidenberger.​

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.