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am 10. Oktober

Zum Weltmädchentag: Unterstützung für Mädchen stärkt Entwicklung

Berivan Aslan - Mädchenförderung auch in Österreich ausbauen

„Mädchen haben international betrachtet immer noch mit sehr vielen rechtlichen und gesellschaftlichen Nachteilen zu kämpfen“, betont die Grüne Frauensprecherin Berivan Aslan anlässlich des morgigen internationalen Weltmädchentages  am 11. Oktober.

Die Grüne Frauensprecherin verweist auf Zwangsehen, Kinderehen, Genitalverstümmelung, Kinderschwangerschaften, Zwangsprostitution aber auch die fehlenden Bildungschancen von Mädchen in zahlreichen Entwicklungsländern. „Die internationale Gemeinschaft ist aufgerufen, viel mehr in die Lebenschancen von Mädchen zu investieren – in ihre körperliche Unversehrtheit, ihre Gesundheit, ihre Bildung, ihre finanzielle Unabhängigkeit von der eigenen Familie. Es ist ein Menschenrecht, dass Mädchen ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Darüber hinaus stärken Investitionen in Mädchen und junge Frauen aber auch die Gesellschaften als ganze“, ist die Frauensprecherin überzeugt.

Hierzulande gibt es für Mädchen zwar keine rechtlichen Barrieren zu überwinden, aber die gesellschaftliche Ungleichbehandlung ist immer noch vorhanden. „Auch in Österreich muss mehr für Mädchen, vor allem auch jene mit Migrationshintergrund, getan werden“, so Aslan. Die bereits vorhandenen Bildungserfolge von jungen Mädchen seien ein Schritt, ein zweiter müsse nun sein, Mädchen vermehrt in atypische Berufe zu bekommen. „Auch hier kann die Politik helfen, indem sie mehr frauenspezifische Berufsinformationen anbietet und ein kontinuierliches MentorInnen-System für Mädchen in atypischen Berufen bereithält“, so Aslan.

Gleichzeitig verweist die Grüne Frauensprecherin darauf, dass die öffentliche Förderung von sogenannten „Mädchensportarten“ wie Tanzen oder auch Reiten kaum gegeben sei, jene von „Bubensportarten“ wie z.B. Fußball sehr wohl. „Auch in der Sportförderung sollten die Regeln des Gender Budgetings gelten und nicht nur jene Sportarten profitieren, die in unserer Mediengesellschaft die meiste Aufmerksamkeit bekommen“, so Aslan abschließend.​

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