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am 16. January

Von der Horizontalen zum Zungenkuss: Dornauer-SPÖ/FSG werben mit plumper Anmache

Helmut Deutinger - "Die Sozialdemokratie will lieber schmusen, statt für die Arbeiter*innen und Arbeitnehmer*innen zu kämpfen"

Die letzten Fehltritte von SPÖ Hallodri Georg Dornauer sind noch nicht vergessen, da sorgt die SPÖ für den nächsten Aufreger in Form einer sexuelle Anspielung. Auf einem Lippenbalsam wirbt die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter im AK Wahlkampf vollkommen sinnbefreit mit der Anmache "Rot küsst besser."

Für den Spitzenkandidaten der Grünen in der AK, Helmut Deutinger, ist diese sexuelle Anspielung nicht nur "strohdumm", sondern auch bezeichnend für den Zustand der Sozialdemokratie: "Statt für die Arbeiter*innen und Arbeitnehmer*innen im Land zu kämpfen, will Dornauer und seine Kollegen lieber mit Wähler*innen schmusen. Das ist die erbärmliche Zustand der Tiroler SPÖ. Politik: Fehlanzeige. Kampf für die Rechte der Arbeitnehmer*innen: Fehlanzeige. Aber Hauptsache durch anrüchige Sprüche irgendwie ins Gerede kommen", fällt das Urteil von Deutinger eindeutig aus.

Der österreichweit in die Kritik geratene und von den Tiroler Delegierten der SPÖ noch nicht gewählte Sellrainer Bürgermeister hatte vor Weihnachten mit seinerm "Horizontal"-Sager und seiner Begründung, wonach Sexismus immer beim Empfänger entstehe, für Aufregung gesorgt. Die SPÖ Frauen fordern bis heute seinen Rücktritt. Und die Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner schloss die Tiroler SPÖ aus dem Führungsgremium im Bund aus.

Zu den Zeiten, als die Sozialdemokratie noch für ihre Werte eingestanden ist, und unter der Führung von Elisabeth Blanik wäre so ein Spruch undenkbar gewesen, ist sich der Grüne Spitzenkandidat Deutinger sicher. Er erinnert an die Kondomwerbung von Dornauer im Landtagswahlkampf, die im letzten Augenblick von der Parteiführung gestoppt wurde. Dornauer wollte damals "Du willst es doch auch" auf Verhütungsmittel drucken. Nach der Bestätigung von Dornauer, dass der FSG und die SPÖ diesmal im Wahlkampf eng kooperieren ist für Deutinger klar, woher der Spruch kommt. "Wie geht es wohl Wähler*innen, die derzeit auf der Straße mit so einem plumpen Anmachspruch von Georg Dornauer angequatscht werden? Und was halten die SPÖ Frauen und Parteichefin Pamela Rendi-Wagner von so einer Parteiwerbung", wirft der Grüne berechtigte Fragen auf.​

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