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am 5. Dezember

Tiroler Grüne: „Kein Tag ohne Entgleisung von Dornauer“

Barbara Schramm-Skoficz - Schramm-Skoficz und Hetfleisch: „Wann ziehen Blanik und Yildirim die Reißleine?“

„Mit jeder weiteren Wortmeldung des designierten SPÖ Vorsitzenden Georg Dornauer kristallisiert sich heraus, dass er aus seiner sexistischen Aussage nicht nur nichts gelernt hat, sondern seine Aussagen vielmehr Ausdruck seines Weltbildes sind“, kritisieren die Grüne Landessprecherin Barbara Schramm-Skoficz und die neue Grüne Sprecherin der Grünen Frauen Lea Hetfleisch. Für Aufregung sorgt derzeit fast täglich eine neue Außerung von Georg Dornauer gegenüber Frauen.

War es letzte Woche die „Horizontal“-Entgleisung im Landtag und vorgestern die Begründung das „Sexismus beim Empfänger entstehe“, zeigt Dornauer auch im Bezirksblatt Interview, dass er für einen Parteivorsitz nicht geeignet ist. Dort meinte der 35-Jährige, dass er Verständnis dafür hätte, dass die Frauen in der SPÖ wegen einer „missverständlich interpretierten Aussage“ so „sensibel“ reagieren würden.

„Das strotzt nur so von Uneinsichtigkeit und frauenabwertenden Zuschreibungen. Ich frage mich, wie viele Chancen Georg Dornauer von der SPÖ noch bekommen soll und wie lange Klubobfrau Elisabeth Blanik, Frauensprecherin Selma Yildirim und Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner noch zuwarten, bis sie die Reißleine ziehen? Im Jahr 2018 sind solche Aussagen Frauen gegenüber schlichtweg inakzeptabel“, kritisiert Barbara Schramm-Skoficz und Lea Hetfleisch.

Bei Politiker*innen, die täglich in der Öffentlichkeit stehen, müsse ein besonders hoher Standard gelten. Dieser Verantwortung müsse jeder in der Spitzenpolitik nachkommen. Insofern ist die Ankündigung von Dornauer innerhalb der SPÖ für gendergerechte Sprachegebrauch sorgen zu wollen, als dezente Realitätsverweigerung zu verstehen. „Nicht die SPÖ ist hier das Problem. Die hat vielmehr ein Problem mit so einem designierten Parteichef“, verdeutlicht Schramm-Skoficz.​

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