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am 6. März

Jicha vor Weltfrauentag: „Es wird nicht von alleine gehen“

Stephanie Jicha - Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - Transparenzoffensive bei Gehältern in Unternehmen mit Öffentlichkeitsbeteiligungen

In Österreich fällt der Equal-pay-day immer noch fast mit dem internationalen Weltfrauentag zusammen. Heuer haben Frauen in Österreich bis zum 25. Februar gratis gearbeitet. In Tirol geht die Gehaltsschere sogar bis zum 10. März auf. Damit liegt Österreich als hochentwickeltes und wirtschaftlich stabiles Land weit hinter dem EU-Durchschnitt.

„Das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit muss weiterhin lautstark eingefordert werden und es muss konsequent an jeder noch so kleinen Schraube gedreht werden. Denn gleicher Lohn für gleiche Arbeit wird nicht von alleine kommen“, will Jicha ihre Mitstreiter*innen motivieren, weiterhin bei diesem so wichtigen Thema etwas zu bewegen.

Mit dem Gleichbehandlungsgesetz und einheitlichen Gehaltsschemen ist für die Landesbediensteten gleicher Lohn für gleiche Arbeit bereits die Realität. Aber auch im Land Tirol gibt es noch Luft nach oben und in einigen Bereichen müssen noch dringend Verbesserungen umgesetzt werden. Beispielsweise in den Unternehmen an denen das Land beteiligt ist. Dort ist das Gehalt im Rahmen der vom Land vorgegebenen Richtlinien noch Verhandlungssache. „Wir müssen dringend transparente Gehaltssysteme in Unternehmen mit Öffentlichkeitsbeteiligungen etablieren. Das wäre auch ein wichtiges Zeichen an alle anderen Unternehmen – Landesunternehmen und Unternehmen mit Landesbeteiligung sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen“, fordert Jicha.

Nach wie vor unterrepräsentiert sieht Jicha Frauen in Führungspositionen in Unternehmen mit Öffentlichkeitsbeteiligung. „Erfreulich ist zwar die hohe Anzahl an Aufsichtsrätinnen. Da hat das Land mit einer 45 Prozent Quote an entsendeten Aufsichtsrät*innen seine Hausaufgaben gemacht. Bei Vorstandsposten und Geschäftsführungspositionen ist aber noch ganz viel Luft nach oben. Und das sind wiederum die finanziell lukrativen Positionen“, fordert Jicha abschließend auch hier mehr Fairness und Frauen in Führungspositionen ein.​

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