Bezirkegruene.at
Navigation:
am 6. September

TSD Statistik - Polizei bestätigt: „keine Auffälligkeiten“

Gebi Mair - Mair verlangt Entschuldigung von Liste Fritz und FPÖ: „Das wäre das Mindeste“

Von einem Paukenschlag spricht der Grüne Klubobmann Gebi Mair heute im Zusammenhang mit jener TSD Statistik, die seit dieser Woche medial für viel Aufsehen sorgt und den Grünen viel unberechtigte Kritik einbrachte. Wie jetzt auch der Polizeipräsident Tomac bestätigt, gebe es keinerlei Grundlage für die Aufregung, welche die Opposition diese Woche zu verbreiten versuchte. So wird Tomac in der Tiroler Tageszeitung mit den Worten zitiert: „Die jetzige Diskussion kommt wie aus dem Nichts. Aus polizeilicher Sicht können wir landesweit keine Auffälligkeiten bestätigen - auch nicht in den Großunterkünften für Asylwerber.“

Für Gebi Mair ist mit der inszenierten Aufregung der Opposition der Bogen überspannt.  „Markus Sint und der FPÖ sind mittlerweile fast jedes Mittel recht, um uns Grüne anzupatzen. Sie schrecken auch nicht mehr davor zurück Falschmeldungen zu lancieren und die Tiroler*innen unnötig zu verunsichern,“ kritisiert der Grüne Landtagsabgeordnete. Er betont, dass gegen sachliche Kritik nichts einzuwenden sei. „Wenn man Zahlen zugespielt bekommt und sich nicht auskennt, dann sollte man einfach nachfragen statt Mutmaßungen medial anzustellen.“ Er fordert eine Entschuldigung in Richtung Landesrätin Gabriele Fischer. „Das wäre das Mindeste“, so Mair.

Denn ein Blick weg von der Überschrift der TSD Statistik hin zu den Detailergebnissen des Rohberichts offenbare, dass es sich bei der Statistik in den überwiegenden Fällen keinesfalls um konflikthafte „Vorfälle“ handle, sondern um alltägliche Situationen und klassische Hausordnungsverstöße. „Die Securitys waren schlichtweg angehalten, alles zu dokumentieren, das in ihrem Arbeitsalltag passiert. Das bedeutet auch, dass sie dokumentiert haben, wenn die Polizei ein Dokument zugestellt hat oder wenn die Rettung jemanden aufgrund von Beschwerden abgeholt hat“, erläutert Mair.

Der Grüne Klubobmann appelliert auch an die Tiroler Medien nicht alles in der Hitze der täglichen Berichterstattung einfach zu übernehmen, sondern echte Faktenchecks durchzuführen. „Nicht immer, wenn irgendjemand nach Skandal schreit, ist es auch einer. In diesem Fall handelt es sich um eine Statistik, die Transparenz schafft. Sie gibt uns Einblick, die wir bisher nicht hatten. Daraus lässt sich ableiten, welchen finanziellen Bedarf es für die TSD gibt und welche Problemfelder vorliegen. Darauf sollten wir uns konzentrieren. Und zwar ruhig und sachlich. Dafür ist der Runde Tisch, der regelmäßig stattfindet und zur guten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Land beiträgt, das richtige Format“ so Mair.​

Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.