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am 5. Juli

Kaltschmid: „Machen wir aus einer Lose-lose endlich eine Win-win-Situation“

Georg Kaltschmid - Dringlichkeitsantrag zu Lehre von Asylwerber*innen mit breiter Mehrheit angenommen

​„Ich freue mich, dass wir von Tirol aus gemeinsam den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, endlich eine Lösung für die von Abschiebungen bedrohten Aslywerber*innen in Lehre zu finden. Machen wir aus der derzeitigen Lose-lose endlich eine Win-win Situation für die geflüchteten Menschen und für die heimischen Betriebe, die um jede fleißige Arbeitskraft froh sind“, freut sich der Grüne Integrationssprecher Georg Kaltschmid über den von ihm initiierten Dringlichkeitsantrag im Landtag, der gestern von der Tiroler ÖVP und auch von den Oppositionsparteien SPÖ, Neos und Liste Fritz gemeinsam eingebracht und beschlossen wurde.

Für Kaltschmid sei besonders die menschliche Komponente hervorzuheben. "Seit Monaten erleben wir menschliche Dramen, die unter die Haut gehen und für viel Unmut und Unverständis sorgen. Die Situation ist für die Betroffenen wie für den ganzen Betrieb extrem belastend. Immerhin geht es hier um die Zukunft von Menschen, die sich mit ganzer Kraft in Betrieben eingebracht haben, die schnell dazugelernt und wissbegierig sind. Statt einer Ausbildung und einer Perspektive in Österreich droht ihnen die Abschiebung in ein Land, aus dem sie aus guten Gründen geflüchtet sind“, kritisiert der Grüne Abgeordnete.

Darüber hinaus sei der Fachkräftemangel eine Faktum, das viele Betriebe vor Probleme stelle. „Wer schon nicht auf sein Herz hört, der sollte zumindest das Hirn einschalten. Wir brauchen Fachkräfte aus dem Ausland, wenn wir die wirtschaftliche Entwicklung nicht gefährden wollen“, sagt Kaltschmid. Folge die Bundesregierung dem Vorschlag, dann würden Menschlichkeit und Hausverstand wieder in die österreichische Asylpolitik einkehren, ist der Walchseer überzeugt.​

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