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am 22. November

Kaltschmid erleichtert über Einlenken des Innenministeriums bei Bürglkopf

Georg Kaltschmid - Verlegung von Familien als Minimalziel erreicht - Schließung als mittelfristiges Ziel aufrecht

„Ich bin froh, dass Innenminister Peschorn eingelenkt und die meisten Empfehlungen des UN-Flüchtlingshochkommissariat übernommen hat. Mit den Verbesserungen ist zumindest das Minimalziel erreicht und die Situation dürfte sich für die Betroffenen etwas entspannen", so der Grüne Integrationssprecher Georg Kaltschmid zur gestrigen Ankündigung von Innenminister Peschorn, 19 Maßnahmen zur Verbesserung der Unterbringung umzusetzen.

Die Tiroler Grünen hatten die Zustände in der Bundeseinrichtung zur Rückführung von abgelehnten Asylsuchende am Bürglkopf im Unterland mehrfach kritisiert. Zu abgelegen, zu isoliert, zu lange Unterbringungsdauer und besonders für Kinder ungeeignet, waren wesentliche Kritikpunkte. Wie ungeeignet die Einrichtung ist, wurde durch einen im Sommer gestarteten Hungerstreik von Asylsuchenden deutlich.

Die Ankündigung des Innenministeriums, dass Kinder und Familien in dieser Einrichtung nicht mehr untergebracht werden, begrüßen die Grünen ebenso, wie die verbesserte Busverbindung und das Einrichten eines psychologischen Dienstes.

Kaltschmid warnt aber, dass diese Verbesserungen nicht dazu führen dürfen, dass Bürglkopf auf Dauer fortbestehe. „Mittelfristig muss dieser Standort aufgelassen werden. Er ist trotz Verbesserungen ungeeignet für die Unterbringung von Menschen auf der Flucht.“​

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