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am 25. Jänner

Wollen für die Umwelt fighten, den Transit halbieren und das Zubetonieren von Tirol verhindern

Ingrid Felipe - zum Start in den Wahlkampf “Wir kämpfen für die Umwelt und ein leistbares Leben für alle Menschen in Tirol! Bist dabei?“

Mit einem wahren Feuerwerk an inhaltlichen Forderungen und Anliegen für die Tiroler*innen sind die Grünen heute angeführt von Spitzenkandidatin Ingrid Felipe in den Wahlkampf gestartet. Das Wahlprogramm umfasst nicht weniger als 436 Punkte. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf dem Kernthema der Grünen, der Umweltpolitik, wie auch die erste Plakatwelle zeigt.

Mit „Umweltfighter“, „Transit halbieren“ und „Tirol nicht zubetonieren“ treten die Grünen dabei nicht nur in neuem Design auf, sondern setzen entgegen der Vergangenheit auf bodenständige und leidenschaftliche Botschaften. In den Mittelpunkt rückte die Grüne Spitzenkandidatin das Erreichte und die vielen Vorhaben, die sie für die Tiroler*innen umsetzen will, wie sie betont: „Den Tiroler*innen geht’s heute besser da als vor fünf Jahren, weil wir auf die Umwelt geschaut, die Öffis ausgebaut und den sozialen Zusammenhalt in der Regierung sichergestellt haben. Wir haben viel mehr erreicht als uns zugetraut wurde, und wir haben noch viel mehr für die Tiroler*innen vor“, stimmte Felipe die Grünen auf den bevorstehenden Urnengang ein und legte die zentrale Botschaft für den Wahlkampf der Grünen fest: „Wir kämpfen für die Umwelt und ein leistbares Leben für alle Menschen in Tirol! Bist dabei?“

Gelingen soll das durch die Vielzahl an konkreten Forderungen, welche die Grünen in einem fast einjährigen Prozess erarbeitet haben. „Für die Menschen in diesem Land arbeiten, die Probleme bestmöglich lösen und Perspektiven schaffen - das ist unser Auftrag und unser Anspruch, den wir mit voller Kraft anpacken und mit ganzem Herzen ausfüllen“, richtet sich der Listenzweite Gebi Mair an die Tiroler*innen.

Wie schauen sie aus, die Lösungen der Grünen? Im Umweltbereich wollen die Grünen die Schutzgebiete in Tirol ausweiten, Natura 2000 inklusive Piz Val Gronda ausweisen, ein neues Seilbahn- und Skigebietsprogramm langfristig beschließen, die Vollerschließung von Ötztal-Pitztal verhindern, eine ökosoziale Steuerabgabe einführen und Umweltvergehen höher bestrafen. „Den Tiroler*innen ist unsere Natur und Umwelt heilig. Wir Grüne schauen wie niemand sonst drauf, dass wir diese faszinierende Natur noch lange so erleben können und eine intaktes Ökosystem vorfinden“, erklärt die Grüne LHStv.in Felipe.

Bei der für die Tiroler*innen so zentralen Frage der Transitbelastung geben die Grünen seit fünf Jahren den Takt vor, wie Felipe ausführt: „Wir haben gegen Widerstände aus ÖVP, FPÖ und SPÖ Tempo 100 durchgeführt, wir haben das Sektorale Fahrverbot durchgefochten und wir Grüne sind es, die nach wie vor die mit Abstand konsequentesten Forderungen zur Reduktion des Transits vorbringen“, so Felipe selbstbewusst. „Eine Halbierung des Transits  ist möglich! Dafür braucht es das Aus des Dieselprivilegs, eine Anhebung der LKW-Maut und einen Sprung beim Ausbau der Rollenden Landstraße“, führt Felipe jene Punkte aus, welche den Tiroler*innen eine entscheidende Entlastung bringen würden.

Was den Bodenverbrauch in Tirol betrifft, sieht der Grüne Klubobmann Gebi Mair dringenden Handlungsbedarf: „So wie bisher darf es nicht mehr weitergehen! Es muss Schluss mit dem brachialem Zubetonieren sein. Die Tiroler*innen verlieren sonst ihre letzten Naherholungsgebiete“, warnt Mair. Er spricht sich für eine neue Vertragsraumordnung mit strengen Regeln aus, in der die die überörtliche Raumordnung gegenüber den Gemeinden gestärkt werde, Maßnahmen gegen die Baulandhortung, restriktive Regeln für Einkaufszentren und keine Neuerschließungen von Skigebieten mehr. „Tirol hat genug verkappte Einkaufszentren an den Stadträndern und mehr wie genug Skilifte“, sagt Mair dem sinnlosen Bodenverbrauch den Kampf an.

Eine Offensive wollen die Grünen auch beim Wohnen starten. Wohnraum müsse gerade in den Ballungsräumen durch Bodenmobilisierungsmaßnahmen leistbarer werden, so die Grünen. „Das Leben in Tirol ist zu teuer. Das muss sich ändern. Mit dem günstigen Öffi-Ticket für alle haben wir die erste Station erreicht. Der nächste Halt muss lauten: Leistbares Wohnen“, kündigt Felipe einen Schwerpunkt der Grünen in diesem Wahlkampf an. „Wenn Menschen die Hälfte ihres Einkommens für die Miete ihrer Wohnung ausgeben, dann läuft definitiv was schief“, so die Grüne. Dass oftmals erzählt werde, gegen die steigenden Mietpreise sei kein Kraut gewachsen, nehmen die Grünen als Herausforderung an: „Beim Öffi-Ticket hat uns auch niemand geglaubt, dass das gelingen kann. Wohnen geht günstiger - wir wollen den Beweis antreten. Je mehr Tiroler*innen uns wählen, desto eher können wir das umsetzen“, sagt die Rumerin.

Auf ein konkretes Wahlziel wollte sich die Grünen bei ihrem Auftakt nicht festlegen. Ingrid Felipe blieb bei ihrer bisherigen Formulierung „Wir brauchen einen starken Wähler*innenauftrag. Je stärker, desto besser.“​

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