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am 30. August

Tiroler Grüne schwören sich beim Auftakt auf Comeback ein

Barbara Neßler, Hermann Weratschnig - Neßler: „Machen wir uns auf den Weg für eine neue Fairness in Österreich“

In die höhe gehaltene Schilder, auf denen in fetten Lettern „Comeback“ steht, eine großes Transparent mit „Saubere Umwelt. Saubere Politik“ und die omnipräsente Frage „Wen würde das Klima wählen“ - so sind die Tiroler Grünen mit rund 60 Parteimitgliedern und Aktivist*innen heute im Innenhof des Theresienbräu zuversichtlich in den Intensivwahlkampf gestartet.

Die Richtung, in die es gehen soll, gab die Grüne Spitzenkandidatin Barbara Neßler den Anwesenden vor: „Machen wir uns auf den Weg, um Klimaschutz zurück ins Parlament zu bringen! Machen wir uns auf den Weg für anständige, transparente und ehrliche Politik. Und machen wir uns für unsere schöne Tiroler Natur auf den Weg“, schwor die 28 jährige Innsbruckerin die Grünen auf die nächsten vier Wahlkampfwochen ein.

Auf die guten Umfragen alleine könne man sich nicht verlassen, so Neßler: „Umfragen sind trügerisch. Die Menschen müssen uns nicht nur gut finden - diesmal müssen sie uns wirklich wählen. Sonst wird das in Österreich mit der Klimaschutzwende nie was. Dafür müssen wir jetzt alles in Bewegung setzen."
Dass die Grünen die besten Konzepte gegen die Klimakrise haben, steht für die aus Wien für den Auftakt angereiste Nr. 2 auf der Bundesliste, Leonore Gewessler, außer Frage: „Gut, wenn langsam alle Parteien darauf kommen, dass Klimaschutz notwendig ist. Was davon nach dem 29. September bleibt, werden wir sehen. Die Grünen jedenfalls sind ein Garant dafür, dass die Klimakrise Priorität hat. Wir wollen eine neue Fairness etablieren. Denn es ist doch nicht einzusehen, dass jene, die in Klimafragen rücksichtslos agieren, belohnt werden und jene, die sich klimafreundlich verhalten, die Zeche zahlen müssen. Mit unserem 500 Euro Öko-Bonus wollen wir genau das umdrehen. Wer aufs Klima schaut, wird am Ende des Jahres von den 500 Euro mehr übrig haben als jene die auf den Co2 Ausstoß pfeifen“, erläutert Gewessler.

Der seit 30 Jahren gegen den Transit in Tirol kämpfende Hermann Weratschnig, der das Kampfmandat auf dem zweiten Listenplatz inne hat, hofft auf ein starkes Comeback, so dass er sich in Wien für ein Ende des Transitwahnsinns und für eine Mobilitätswende einsetzen kann. „Tirol braucht im Kampf gegen den Transit und Autoverkehr viel mehr Unterstützung aus Wien. Da hat nicht nur die türkis-blaue Bundesregierung mit ÖVP Spitzenkandidatin Margarete Schramböck komplett ausgelassen, sondern auch die Tiroler Nationalräte von Hörl bis Wurm. Wer Grün wählt, der kann sich sicher sein, dass der entschlossene Tiroler Kampf gegen Lärm und Abgase auch in Wien fortgesetzt wird“, sagt Weratschnig.

Nach dem unfassbaren FPÖ-Ibiza-Skandal, dem ÖVP-Spendensumpf und eineinhalb Jahren der eiskalten türkis-blauen Verwertungslogik, sei es Zeit höchste für die Rückkehr von Anstand und Menschlichkeit in Österreich. „Kurz und Kickl haben eineinhalb Jahre lang das Zusammenleben in Österreich vergiftet, Minderheiten an den Pranger gestellt und genau jenen das Geld gekürzt, die es am dringendsten brauchen. Das darf sich keinen weiteren Tag fortsetzen. Davon werden wir in den nächsten Wochen mit eurer Unterstützung so viele Tiroler*innen wie es geht überzeugen“, so Neßler kämpferisch.​

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