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am 30. Oktober

Schramm-Skoficz: „Werner Kogler vereint Kampfgeist, Erfahrung und Hartnäckigkeit“

Barbara Schramm-Skoficz - Grüne Landessprecherin erfreut über Kandidatur - EU Wahl im Zeichen der drohenden Klimakatastrophe und des wiedererstarkenden Nationalismus'

Die Grünen Landessprecherin, Barbara Schramm-Skoficz, hat die Entscheidung von Werner Kogler, als EU Spitzenkandidat für die Österreichischen Grünen zu kandidieren, mit Freude vernommen. „Werner Kogler vereint Kampfgeist mit viel Erfahrung, Wissen und der notwendigen Hartnäckigkeit. Bei der EU-Wahl steht so viel auf dem Spiel, da braucht es Personen wie ihn“, freut sich die Grüne Landessprecherin über seine heute bekanntgegebene Kandidatur, über welche die Delegierten beim Bundeskongress entscheiden werden.

Dass Michel Reimon trotz der schwierigen privaten Lebenssituation weiterhin mit an Bord sein werde und den Wahlkampf an der Seite von Werner Kogler bestreiten werde, sei ihm hoch anzurechnen und ein Signal, „dass mit den Grünen in Österreich wieder zu rechnen ist“, so Schramm-Skoficz. Angesichts der Notlage, in der die EU durch rechtsgerichtete Regierungen immer weiter hineinmanövriert werde, ist das für die Grüne Landessprecherin auch bitter notwendig.
Was alles am Spiel steht, das müsse den Menschen in den kommenden Monaten in aller Deutlichkeit klargemacht werden. „Das größte politische Friedensprojekt, das es auf unserem Kontinent je gegeben hat und uns Wohlstand gebracht hat, ist in ernster Gefahr. 73 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erleben wir ein Wiederstarken der rechten Nationalisten, die Europa spalten wollen, Ängste schüren und mit populistischer Kleingeistigkeit den europäischen Einigungsgedanken infrage stellen. Dem müssen wir eine positive Vision eines geeinten und starken Europas gegenüberstellen“, positioniert sich die gebürtige Hallerin.

Die liberale Demokratie, wie sie in Europa als vorbildliches und fortschrittliches System über Jahrzehnte etabliert wurde, sei alles andere als in Stein gemeißelt. „An ihr rütteln nicht nur rechtsextreme Parteien, sondern auch immer mehr vermeintliche moderate Volksparteien. Die illiberalen Gelüste finden sich auch in der österreichischen Bundesregierung wieder“, so die Grüne Landessprecherin mit deutlicher Kritik an der von Sebastian Kurz geführten schwarz-blauen Bundesregierung.

Gerade die drohende Klimakatastrophe könne nur durch eine starke und geeinte EU abwendet werden. „Das Rosinenpicken in der EU muss ein Ende haben. Wir können die größte Katastrophe der Menschheit nur gemeinsam abwenden. Dafür müsste auch die österreichische Bundesregierung mit all ihrer derzeit zugeschriebenen Macht eintreten. Aber in der Ratspräsidentschaft war dazu nichts zu vernehmen“, so der ernüchternde Befund der Grünen.
Auf europäischer Ebene müsse der "Turbo des Handelns" gezündet werden - angefangen bei gesunden Lebensmitteln über Plastik in den Weltmeeren und im Essen bis hin zur überlebenswichtigen Frage der Trinkwasserressourcen. „Jeden Tag, den wir weiter zuwarten, verschlimmert die Lage. Hitze und Trockenheit im Sommer, Überschwemmungen wie derzeit in Osttirol und schneearme Winter - das ist nicht die Welt, in der die Mehrheit der Menschen leben will", ist Schramm-Skoficz überzeugt. "Die Europäische Union kann viel daran ändern, wenn die richtigen Parteien gestärkt werden“, ist die Grüne Landessprecherin für die Europawahl optimistisch.


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