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am 22. August 2018

Schramm-Skoficz: "Schrott kann sich da nicht so einfach abputzen"

Barbara Schramm-Skoficz - Grüne sehen weiteren Aufklärungsbedarf - Ellenbogentechnik und unlautere Methoden schaden dem Ansehen der Politik - Rücktritt wird nahegelegt

Weiteren Aufklärungsbedarf und offene Fragen sieht die Stv. Landessprecherin der Grünen, Barbara Schramm-Skoficz, in der Causa "Fakeverlosung", die den türkisen Nationalratsabgeordneten Dominik Schrott schwer in Bedrängnis bringt. "Dominik Schrott kann sich nicht so einfach an der Agentur abputzen. Als damaliger Mitarbeiter der Agentur wurde er sicherlich in jeden Schritt eingebunden", so die Grüne. Dass die Agentur nicht zum ersten Mal auf Facebook eine Täuschung mittels Fake-Verlosung begangenen hat, lässt die Hallerin weitere Fragen zu: „Schrott war zu der Zeit in der Agentur angestellt. Steckt hinter diesen Täuschungen ein System? Gibt es weitere solcher Vorfälle, von denen Schrott früher was mitbekommen hat?“, sieht Schramm-Skoficz Aufklärungsbedarf.

Schrott, der im Wahlkampf mehrmals negativ aufgefallen war, sich mit Ellenbogentechnik und unlauteren Mittel gegenüber seiner ÖVP Konkurrentin einen Vorteil verschaffte, schade mit seinen Methoden dem Ansehen der Politik, so der Befund von Schramm-Skoficz. „Dieses Verhalten zieht den ganzen Berufstand nach unten. Das ärgert mich maßlos. So etwas hat in der Politik nichts verloren und wer solche Mittel einsetzt, sollte von keiner Partei gestützt werden. Das Vertrauen der Wähler*innen wurde auf üble Art und Weise verspielt“, legt die Stv. Landessprecherin einen Rücktritt nahe.

Sollte der Rücktritt nicht von selbst erfolgen, müsse Parteichef Kurz einschreiten. „Gibt es keine persönlichen Konsequenzen, ist das gleichzusetzen mit dem Dulden eines solchen Fehlverhaltens. Dazu darf es Sebastian Kurz nicht kommen lassen“, schließt Schramm-Skoficz.​

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