Bezirkegruene.at
Navigation:
am 30. Mai

Karlen einstimmig zur neuen Bezirkssprecherin gewählt

Karlen Regina - Entlastung der Ohren und Lungen und sozialer Zusammenhalt große Anliegen im Bezirk

„Zuerst möchte ich einen Dank an meine Vorgängerinnen aussprechen, die im Bezirk viel Arbeit geleistet haben, an diese gilt es anzuknüpfen“, so die Breitenwanger Gemeindevorständin Regina Karlen, die bei der Bezirksversammlung der Grünen am Montag einstimmig zur neuen Bezirkssprecherin gewählt wurde. Mit dem Natura 2000 Gebiet im Lechtal wurde ein neuer, für die gesamte Region sehr erfolgreicher Weg beschritten. „Jetzt müssen neue Weichen gestellt werden, denn mit der stetig zunehmenden Verkehrs- und Lärmbelastung stehen wir vor großen Herausforderungen." Ihre Hoffnungen steckt die Grüne dabei in die nachhaltige Arbeit von LHSTv.in Ingrid Felipe und in die vom Landtag ins Leben gerufene Lärm-Enquete. „Diese Enquete sensibilisiert hoffentlich nicht nur für das Thema, sondern bewirkt wirklich etwas.“

Das Außerfern sei von Innsbruck weit weg. Deshalb müsse man mit noch mehr Nachdruck auftreten, um sich entsprechend Gehör zu verschaffen. „Zwar ist das Bewusstsein für die Situation durch die Fernpassstrategie gewachsen und die Dosierampel gibt Hoffnung auf Verbesserung. Eine Lösung für die vorherrschende Verkehrssituation scheint aber noch nicht gefunden zu sein“, sagt die vierfache Mutter.

 Gespannt wartet Karlen deshalb auf das Ergebnis der Bahntunnelstudie, die das Land in Auftrag gegeben hat. „Es wäre natürlich sensationell, wenn ein Bahntunnel möglich und finanzierbar ist. Das brächte wirklich eine Entflechtung der angespannten Verkehrssituation, wäre umweltfreundlich und nachhaltig.“

Eine besonders schwierige Situation für den so wichtigen sozialen Zusammenhalt erkennt Karlen im Kurs der Bundesregierung, der natürlich auch Auswirkungen auf das Außerfern hat „Wenn die Integration von asylsuchenden Menschen so großartig gelingt, dann sollte das Beispiel sein für jedes Dorf und jede Stadt. Es ist eine Schande, dass schwarz-blau hier nicht menschlich agiert, sondern die volle Härte der Gesetze vollzieht“, nimmt sie Bezug auf die drohende Abschiebung von zwei afghanischen Familien in Holzgau​. „Diese Familien werden als eine Bereicherung für das Dorfleben gesehen. So jemanden schiebt man nicht einfach ab, schon gar nicht in ein Land, das nicht als sicher gilt“, so die Sozialpädagogin.




Aktiv  werden.  Das  ist  Grün.  Banner  rechts.