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am 5. November

Helmut Deutinger Spitzenkandidat für die Grünen in der AK Tirol

Helmut Deutinger - „Arbeitnehmerrechte werden von schwarz-blau am Altar der Industriellenvereinigung geopfert“

Die Grünen in der AK Tirol gehen mit dem erfahrenen St. Johanner Arbeitnehmervertreter, Helmut Deutinger, in die nächsten Februar stattfindenden Arbeitnehmer*innenwahl. Deutinger, der sich seit Jahren als Betriebsrat bei der Lebenshilfe für die Rechte von Arbeitnehmer*innen einsetzt, wurde erneut zum Spitzenkandidaten gewählt. Er hatte bei der letzten Wahl das bisher beste Ergebnis der Grünen in allen Bundesländern erzielt. An seiner Seite kämpfen u.a. die Schwazer Stadträtin Viktoria Gruber, die Sozialarbeiterin Daniela Weissbacher und  Sozialpädagoge Rüdiger Müller. 

Deutinger lässt keine Zweifel aufkommen, wie die Grünen den Wahlkampf anlegen werden. „Bei dieser Bundesregierung wird Widerstand zur Pflicht.“  2018 werde als arbeitnehmer*innenfeindliches Jahr in die Geschichte eingehen, so Deutinger. „Die Schwarz-blaue Bundesregierung ist beim 12-Stunden-Arbeitstag über die Menschen drübergefahren, hat die funktionierende Sozialpartnerschaft einfach aufgekündigt und hängt am Gängelband der Industriellenvereinigung. Kurz und Strache preisen eine menschenverachtende Verwertungslogik an, bei der der Mensch, die Familie und das Leben immer auf der Strecke bleiben“, so die scharfe Kritik des St.Johanners.

Gehe es nach der ÖVP und FPÖ müsse immer mehr geleistet werden „ohne dass man sich dann wirklich mehr leisten kann“, kritisiert der Grüne Spitzenkandidat mit Verweis auf den jüngsten Armutsbericht in Tirol, wonach sich immer weniger Menschen trotz Arbeit das Leben leisten können. Verschärft werde Situation noch durch den schwarz-blauen Sozialabbau, der besonders Kinder treffe und mit dem Neid und Hass geschürt werden. Hier nimmt er auch den schwarzen Arbeiterkammerpräsident, Erwin Zangerl, in die Verantwortung. „Den scharfen Worten sind nie Taten gefolgt. Am Ende sitzt Zangerl mit Kurz im gleichen Boot. Gebracht hat das den Arbeitnehmer*innen nichts“, so Deutinger.

Punkten will der Grüne Spitzenkandidat im Wahlkampf u.a. mit der Forderung nach einem Mindestlohn von 1700 Euro, einer generellen Arbeitszeitverkürzung, einer sechsten Urlaubswoche für alle Arbeitnehmer*innen, der Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit und einem Modell der finanziellen Grundsicherung. „So fortschrittlich und positiv die Digitalisierung auch ist, so schnelllebig und kräftezehrend hat sie die Berufswelt auch gemacht. Der Druck in der Arbeitswelt rund um die Uhr zu funktionieren, ist immens. Und das wirkt sich auf das Leben von immer mehr Menschen negativ aus. Arbeiten um zu leben und nicht Leben um zu arbeiten - da müssen wir mit aller Kraft wieder hin“, so Deutinger.

Über all diesen konkreteren Forderungen steht für Deutinger das Ziel einer sozial-ökologischen Steuerreform Steuerreform, wie sie die Grünen es seit Langem fordern. „Wir betreiben Raubbau auf Kosten der Umwelt und auf Kosten der arbeitenden Menschen. Das gehört endlich wieder ins Lot gebracht. Zum Beispiel durch einen fairen steuerlichen Beitrag jener, die wirklich vermögend sind und durch einen gerechten Beitrag jener, die unsere Umwelt übermäßig belasten.“​



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