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am 9. Februar

GRÜNE setzen inhaltliches Feuerwerk in zweiter Wahlkampfhälfte fort

- - legen ihre Pläne für leistbares Wohnen vor, fordern eine Solaroffensive ein und setzen auf Herz statt Hetze

Die Tiroler Grünen setzen ihr inhaltliches Feuerwerk, das 436 Forderungen umfasst, auch in der zweiten Wahlkampfhälfte mit ihrer neuen Plakatwelle fort. Mit dem Thema leistbaren Wohnen greifen sie jenes Thema auf, das den Menschen aufgrund der steigenden Preise besonders unter den Nägeln brennt. "Bei der Öffi-Tarifreform haben wir Grüne vorgezeigt, wie es gelingt, die Lebenskosten in Tirol massiv zu senken. Der nächste Halt muss lauten: leistbares Wohnen. Das wollen wir mit dem entsprechenden Rückenwind bei der Landtagswahl anpacken, indem wir den Markt mit Transparenz fluten, der Spekulation den Riegel vorschieben und neuen Wohnraum schaffen", so die Grüne Spitzenkandidatin Ingrid Felipe.

Konkret wollen die Tiroler Grünen folgendes für die Tiroler*innen umsetzen: Erstens, eine flächendeckende Mietpreiserhebung, um Transparenz für die Mieter*innen in den Wohnungsmarkt zu bekommen. Zweitens, 2.000 neue Studierendenwohnungen zur Entlastung des Zentralraum. Drittens, Schluss mit der Spekulation von einmal wohnbaugeförderten Objekten. Und viertens eine einheitliche Mietzinsbeihilfe für alle Tiroler Gemeinden, die ab dem ersten Tag in Anspruch genommen werden darf und für alle Menschen gleichermaßen gelten soll. "Es ist die Kombination aus diesen Maßnahmen, die Wohnen leistbarer machen wird. Wer uns wählt, kann sich sicher sein, dass wir uns da wie beim Schutz der Tiroler Natur und der Tarifreform voll reinhängen werden", geben sich die wieder im Aufwind befindenden Grünen angriffig.

Als zweites konkretes Thema greifen die Grünen auf ihren großteils in der Tiroler Natur aufgenommenen Plakaten die Solarenergie als Schwerpunkt auf. Solar müsse volle Kraft ausgebaut werden, fordert der Grüne Klubobmann Gebi Mair die Sonnenenergiewende für Tirol ein. "Die Sonne schickt keine Rechnung. Sie scheint gratis, das ganze Jahr und auf jedes Dach in Tirol. Wer Solarenergie nützt, befreit sich vom Energiemarkt, spart sich viel Geld und leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Umwelt ", hebt Mair die Vorteile der Solarenergie hervor. Gerade in Tirol, wo immer wieder Kraftwerksprojekte mit zweifelhafter Rentabilität und massiven Eingriffen in die Umwelt diskutiert werden, zeigen sich die Vorteile von Photovoltaik. "Kein Eingriff in die Natur, kein Zubetonieren von Flüssen, keine Dauerbaustellen mit dreckigen Anfahrtsstraßen und viel Lärm, kein Sicherheitsrisiko und kein finanzielles Risiko. All das sind die Vorteile von Solar. Wir wollen Tirol bei der Solarkraft so einen Vorsprung erarbeiten, den wir in vielen anderen Bereichen schon geschafft haben", so der Grüne Listenzweite.

Mit dem dritten Plakat richten sich die Grünen vor allem an jene Wähler*innen, denen der Zusammenhalt im Land ein Herzensanliegen ist und denen vor einem schwarz-blauen Durchmarsch in Tirol schaudert. "Wir haben Tirol mit Herz regiert und dafür gesorgt, dass sich Tirol prächtig entwickelt und niemand zurückgelassen wird. Das steht bei dieser Wahl am Spiel, denn viele in der ÖVP liebäugeln mit einer Koalition mit der FPÖ. Was dann passiert, sehen wir gerade auf Bundesebene. Da wird die Umwelt geknechtet und die Teile der Bevölkerung sukzessive unterdrückt durch Kürzungen, durch Herabwürdigungen und durch eine Verwertungslogik, welche auf die Lebensqualität der Menschen noch drastische Auswirkungen haben wird. Das alles brauchen wir in Tirol nicht. Hetze hat bei uns keinen Platz. Schon gar nicht auf der Regierungsbank", warnt die Grüne Spitzenkandidatin Felipe vor einer schwarz-blauen Koalition in Tirol. Die Wahl am 25.02. werde für die Tiroler*innen zu einer Richtungswahl zwischen grün und blau: "Die ÖVP ist fix auf Platz 1. Sie wird wieder den Landeshauptmann stellen. Entscheidend ist, was dahinter passiert. Unser Angebot ist klar: Wir fighten für die Umwelt, für leistbares Wohnen, für eine Transithalbierung, für eine Solaroffensive, für weniger Zubetonieren, und dafür, dass die rechten Hetzer in die Schranken gewiesen werden", fasst Ingrid Felipe die Ausgangslage vor der Wahl zusammen.​

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