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am 12. September

Grüne Mandatsübergabe - Schramm-Skoficz folgt auf Angerer

Andreas Angerer, Barbara Schramm-Skoficz - Klubobmann Mair: „Danke Andreas für deinen Einsatz. Willkommen Barbara im Team“

„Ich bin froh über die Erfahrungen, die ich in den vier Jahren als Abgeordneter sammeln konnte und Blicke zufrieden auf das zurück, was uns für die Tiroler*innen gelungen ist. Wir haben mit den Gesetzesbeschlüssen in vielen Bereichen die Weichen in Richtung Zukunft gestellt und dabei eines immer im Auge behalten: dass Tirol in seiner Schönheit erhalten bleibt. Jetzt ist für mich ein guter Zeitpunkt, eine neue Herausforderung anzunehmen.“ Mit diesen Worten kündigt der Grüne Landtagsabgeordnete Andreas Angerer die Übergabe seines Mandates an die listennächstgereihte Barbara Schramm-Skoficz ab dem Oktoberlandtag an.

Als Grund für die Übergabe führt der Telfer an, dass er seine Zukunft nie in der Politik gesehen habe, sondern in der Privatwirtschaft. „Ich bin froh, dass ich vier Jahre lang politisch mitgestalten konnte, aber es war nie mein Ziel auf Dauer in der Politik zu bleiben. Ich möchte mich auf meine berufliche Zukunft bei meinem neuen Arbeitgeber konzentrieren“, so Angerer.

Die Entscheidung über den Zeitpunkt habe er in enger Abstimmung mit Klubobmann Gebi Mair und Barbara Schramm-Skoficz getroffen. Auf die Arbeit als Abgeordneter blickt er mit durchaus gemischten Gefühlen zurück. „Was mir sicherlich fehlen wird, ist der Austausch mit den vielen Jugendlichen und die Arbeit mit den engagierten Tiroler*innen im Petitionsausschuss. Die mühsamen und teilweise unsachlichen Debatten im Landtag werde ich hingegen nicht vermissen“, sagt Angerer. Er wünscht seiner Nachfolgerin „alles Gute und viel Erfolg“ für die restliche Legislaturperiode.

Der Grüne Klubobmann Gebi Mair bedankt sich für die gute Zusammenarbeit im Landtagsklub und würdigt den Einsatz im Petitionsausschuss, den Andreas Angerer geleitet hat. „Andreas Angerer hat zu Beginn des neuen Ausschusses angekündigt, dass ihm kein Anliegen zu klein und kein Wunsch zu groß ist. Er hat Wort gehalten. Auch wenn nicht jede Petition in die Landeskompetenz gefallen ist, hat er sich bestmöglich um die Anliegen gekümmert. Ich wünsche ihm viel Glück für seinen beruflichen Werdegang“, so Mair, der die Nachfolgerin im Klub „herzlichen willkommen“ heißt.

Für die erfahrene Haller Stadträtin und Stv. Landessprecherin, Barbara Schramm-Skoficz, ist der Landtagssitzungssaal nicht gänzlich neu. „Mein Vater war lange Zeit Landtagsdirektor. Der Sitzungssaal ist mir seit der Kindheit vertraut“, so Schramm-Skoficz. Thematisch wird sie die Themenbereiche Jugend, Wirtschaft, Konsument*innenschutz und Integration übernehmen. Darüber hinaus will sich die Hallerin nun auch auf Landesebene für leistbaren Wohnraum in Innsbruck-Land einsetzen. „Wohnen ist ein Menschenrecht. Aber in Tirol verkommt es immer mehr zum Luxusgut. Wir müssen den rasanten Anstieg auf allen politischen Ebenen entgegenwirken. Mit der Grünen Forderung der Mietzinsobergrenze von 7,50 Euro pro Monat netto, der Zweckwidmung der Wohnbauförderung und der Ökologisierung des Wohnbaus liegen auf Bundesebene konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Auf Landesebene hat die Regierung mit dem Projekt der 5-Euro-Wohnungen einen gelungenen Vorstoß gewagt, der nun auf Gemeindeebene umgesetzt werden muss. In Hall habe ich schon einen diesbezüglichen Antrag eingebracht. Ich hoffe dass alle anderen Parteien mitziehen“, so die Grüne.



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