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am 18. Jänner

Erstmals gemeinsame Leitplanken für einen fairen Wahlkampf beschlossen

Thimo Fiesel - „Inhaltliche Ausseinandersetzung ja - Hick-Hack nein danke“

Was für die Tiroler Grünen selbstverständlich ist, wurde nun erstmals in einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen 5 von 8 Parteien, die bei der Landtagswahl antreten, beschlossen: ein gemeinsames Commitment für einen fairen und sachlichen Wahlkampf.  „Als Initiatoren freuen wir uns, dass wir mit den heute anwesenden Parteien eine Einigung erzielen konnten und es erstmals eine Wahlkampfvereinbarung in Tirol vor einer Wahl gibt. Das kommt nicht von ungefähr, dass es dazu gekommen ist, sondern zeigt dass wir in Tirol anders miteinander umgehen“, formulierte es Wahlkampfleiter Thimo Fiesel.
Er stellte aber sogleich klar, dass die Grünen weiterhin Kante zeigen werden und leidenschaftlich für die Umwelt und ein leistbares Leben kämpfen werden. „Damit da keine Missverständnisse aufkommen: diese Wahlkampfvereinbarung heute ist sicher kein Wellnessgutschein für die nächsten Wochen und kein Wohlfühlduftkerze, die wir da jetzt anzünden. Als Grüne werden auf der inhaltlichen Ebene ganz sicher nicht verwässert kommunizieren, sondern mit der notwendigen Würze aufzeigen, warum es die Grünen in Tirol für die Umwelt und ein leistbares Leben möglichst stark braucht.  Da werden wir natürlich auch die inhaltlichen Vorstellungen der anderen Parteien kritisch kommentieren. Aber eben anhand ihrer Inhalte und nicht anhand der Personen oder irgendwelcher privaten Geschichten.
In Bezug auf die Parteien FPÖ, Liste Fritz und Impuls Tirol, die sich dem Abkommen entzogen haben, meinte Fiesel: „Sie haben an einer Wahlkampfvereinbarung offensichtlich kein Interesse und werden ihre Gründe dafür haben. Wir werden sie dennoch so behandeln, wie wir alle anderen Parteien behandeln. Selbst dann, wenn sie untergriffig werden.“


Was beinhaltet die Abmachung?

  • Verzicht auf Negative und Dirty Campaigning
  • Verzicht von Störungen von Wahlkampfveranstaltungen
  • Verzicht auf Beschädigung von Plakate der anderen Parteien
  • Verzicht auf Diskriminierende Äußerungen bei Vas, Plakaten, Slogans etc.
  • Verzicht auf Plattformen die Dirty Campaigning betreiben und vorgeben neutral zu sein.
  • Verzicht auf Verbreitung von Fake News – Tatsachenbehauptungen werden geprüft.
  • Vereinbarung wird der gesamten Organisation zur Kenntnis gebracht, so dass auch die Funktionäre und Kandidatinnen die Umsetzung der Vereinbarung unterstützen.​

Hier finden Sie das Fairnessabkommen zur Landtagswahl 2018​:

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