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am 4. Mai

Blaue Zurufe aus Wien entbehrlich

Gebi Mair - Mair:„Tirol ist gut regiert, rechte Chaostruppe in der Opposition gut aufgehoben“

Weder die Zurufe des Wiener FPÖ-Chefs noch die Regierungs-Fantasien der rechten Chaostruppe um den Tiroler FPÖ-Chef sind eine Empfehlung für die Tiroler Landesregierung, sagt heute der grüne Klubobmann Gebi Mair zum Strache-Besuch in Tirol. Über die Tiroler Landespolitik kamen konsequenterweise auch keine konkreten Inhalte und keine konkreten Vorhaben vom blauen Duo. Über die Botschaft, dass die FPÖ mittlerweile eh vom Burgenland bis nach Oberösterreich mit allen regieren könne hinaus, herrsche bei den beiden FPÖ-Politikern gähnende Leere. „Das Land Tirol braucht den Vergleich mit den blau mitregierten Bundesländern nicht scheuen. Im Burgenland eine hohen Arbeitslosenquote, in Oberösterreich sündteure Öffi-Tarife und radikaler Sozialabbau, in Kärnten hat die blaue Regierung einen Schulden-Scherbenhaufen der Sonderklasse hinterlassen – die FPÖ in der Regierung hilft nur den blauen Funktionären“, sagt Gebi Mair.

Tirol habe dagegen mit einer soliden Finanzpolitik den finanziellen Spielraum, die Lebensumstände der Menschen zu verbessern. „Wir tun das von einem Impulspaket über den Ausbau der Wohnbauförderung bis zu einer Tarifreform im öffentlichen Verkehr, die für pendelnde Familien das Einsparungsvolumen einer mittleren Steuerreform hat.“ Und darüber hinaus sei das Motto von Schwarz-Grün „Verlässlich handeln, neu denken“, während die FPÖ „Nach mir die Sintflut“ propagiere. „Wir kümmern uns im Einklang mit der Tiroler Natur um zukunftsweisende Investitionen in Arbeitsplätze, wie zuletzt mit dem Regionalförderprogramm Osttirol, das in 10 Jahren mit 10 Millionen Euro die Regionalwirtschaft stärken und der Region bei der optimalen Nutzung des Natura 2000 Gütesiegels unterstützen soll.“ Darüber hinaus sorgen die intensiven Luftgüte-Bemühungen des Landes mit dem Luft-100er, mit zahlreichen LKW-Beschränkungen und dem seit diese Woche auf der zweiten Stufe laufenden sektoralen LKW-Fahrverbot, für eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität in Tirol. „Ich bin überzeugt, dass die TirolerInnen all diese Fortschritte nicht auf Zuruf aus Wien gefährden wollen“, sagt der grüne Klubobmann abschließend.

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