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am 9. November

Durchgesetzt: Heizkostenzuschuss auch für Pensionist*innen mit AusgleichszulagePlus

Hermann Weratschnig - zum obsoleten SPÖ Antrag: „Forderung bereits zu 100% erfüllt“

Als „skurril bis bühnenreif“ bezeichnet der Grüne Landtagsabgeordnete Hermann Weratschnig das heutige Theater der SPÖ im Landtag. Ausgangspunkt der Debatte war ein Antrag der SPÖ, mit dem sichergestellt werden soll, dass der Heizkostenzuschuss auch für Pensionist*innen mit AusgleichszulagePlus gewährt wird. Außen vor gelassen hat die SPÖ dabei aber vollkommen, dass die Landesregierung bereits am Dienstag diese Woche einen entsprechenden Beschluss gefasst hat, der den Zuschuss für jene Personengruppe garantiert. 

„Die Landesregierung hat bereits im Sinne der Anspruchsberechtigten gehandelt. Ich verstehe die ganze Aufregung daher kein bisschen. Hier werden die Menschen sinnlos verunsichert “, so der Grüne Wohnungssprecher. 

Bis zum 30.November kann der Tiroler Heizkostenzuschuss in der Höhe von € 225,--pro Haushalt bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Anspruch auf Förderung haben Personen, die Netto nicht über 870 Euro zu Verfügung haben. „Und hier ist der Knackpunkt, denn die AusgleichszulagePlus für Pensionist*innen beträgt heuer 1000 Euro. Damit die 278 betroffenen Pensionist*innen auch Anspruch auf den Heizkostenzuschuss haben, hat die Landesregierung entschieden alle derartigen Ansuchen positiv zu entscheiden“, erläutert Weratschnig. 

Er sieht darin viele Vorteile. „Statt irgendeine Richtlinie zu erlassen, wird schnell und unbürokratisch im Sinne der Tiroler*innen entschieden. Da zählt das Ergebnis und nicht der Weg dorthin“, so Weratschnig. Denn der Winter steht vor der Tür und bei viele Menschen führe der Einkauf von Brennstoffen vor allem in ungedämmten Altbauten derzeit zu finanziellen Engpässen. 

Längerfristig müsse die Lebensqualität in Altbauten durch Sanierungsmaßnahmen verbessert werden. „Und zwar ohne dass sich die Mietkosten dabei wesentlich für die Mieter*innen verteuern“, sagt Weratschnig. Als Modell bringt Weratschnig das sogenannte „Energie-Contracting“ ins Spiel. Damit lassen sich die Investitionen auf das jährliche Einsparpotential umlegen. „Die Mieter zahlen über die Energieeinsparungen die notwendigen Sanierungen, ohne dass damit die Haushalte mehr belastet werden. Das ist smart und gut für unser Klima“, so Weratschnig.​

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