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am 13. September

Schulstart: Jicha für Freitesten im Quarantänefall nach fünf Tagen

Stephanie Jicha - Jicha: „Es ist wissenschaftlich vertretbar und politisch geboten“

Zum Schulstart der 93.500 Schüler*innen, darunter knapp 8200 Erstklassler*innen, spricht sich die Grüne Bildungssprecherin für möglichst viel Präsenzunterricht im heurigen Schuljahr aus. „Die Kinder brauchen den Austausch, das Miteinander und in der Schule und der Lernstoff kann viel besser vermittelt und aufgenommen werden. Außerdem ist der Präsenzunterricht für die Lehrer*innen eine deutliche Entlastung. Alles spricht daher für ein Schuljahr in der Schule statt daheim“, so Jicha.

Nachdem beim Schulstart im Osten letzte Woche in rund 120 Klassen positive Corona-Fällen aufgetreten sind und daraufhin die gesamte Klasse in eine 10-tägige Quarantäne musste, spricht sich Jicha wie auch Virologin Dorothea von Laer im heutigen Ö1 Morgenjournal für ein Freitesten mittels PCR Test nach fünf Tagen aus. „Ziel muss sein, dass die Schüler*innen dieses Jahr so viele Tage wie möglich in der Schule verbringen. Wenn vonseiten führender Wissenschaftlicher*innen eine Halbierung der Quarantäne als Sicherheitsmaßnahme ausreicht, dann sollten wir das auch so handhaben“, so Jicha.

Auch für die Eltern sei eine kürzere Quarantänezeit viel besser zu bewerkstelligen. „Es ist für Eltern so schon schwer genug, wenn von einem Tag auf den anderen das Kind wieder daheim unterrichtet wird und dementsprechend Unterstützung und Betreuung braucht“, so Jicha. In Richtung der Arbeitgeber*innen appelliert sie für eine entsprechende Großzügigkeit, wenn ein Elternteil kurzfristig auf sein Kind daheim schauen muss.  Insgesamt sieht Jicha das Corona-Sicherheitskonzept positiv. „Es wird mit der dreiwöchigen Sicherheitsphase sehr viel getan, damit der Unterricht so normal es geht stattfinden kann. Das ist die Gesellschaft und die Politik den Schüler*innen nach den Entbehrungen im letzten Jahr auch schuldig.“​

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