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am 12. März

Jicha vor Fridays For Future: „Für die eigene Zukunft zu demonstrieren, darf nicht sanktioniert werden“

Stephanie Jicha - Tiroler Schulen sollen geschlossen teilnehmen - elterliche Entschuldigungen ausnahmslos akzeptiert werden

Am Freitag werden weltweit und auch in Innsbruck hunderte Schüler*innen unter dem Slogan "Fridays For Future" auf der Straße erwartet, um gegen die Klimakrise und ignorante Politik zu demonstrieren. Über die Zulässigkeit des Fernbleibens vom Unterricht wird mitunter in den Schulen heftig diskutiert. Ein einheitliches Vorgehen ist nicht in Sicht, auch wenn der Tiroler Bildungsdirektor Paul Gappmaier heute die Teilnahme an der Demo grundsätzlich begrüßt hat und eine Empfehlung ausgesprochen hat.

Die Grüne Bildungssprecherin Stephanie Jicha geht daher einen Schritt weiter und spricht sich für eine generelle Ausnahme für die Großdemo aus. „Die Schüler*innen fehlen nicht unentschuldigt, sondern haben den besten Grund überhaupt: sie gehen für ihre Zukunft auf die Straße. Und sie gehen auf die Straße, weil Generationen von Politiker*innen ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Kein Klassenvorstand sollte seinen Schüler*innen dafür sanktionieren. Vielmehr sollten alle Schulen geschlossen an der Demonstration teilnehmen“, ruft die Grüne Bildungssprecherin auf. Die Demonstration findet am Freitag ab 10:00 Uhr vor der Annasäule statt.  Schüler*innen organisieren die Veranstaltung selbst.

Die 29-jährige Landtagsvizepräsidentin unterstützt das politische Aufbegehren der Schüler*innen vollinhaltlich und wird selbst daran teilnehmen: "Die Schulen sollen politisches Interesse von Schüler*innen fördern, und keinefalls bestrafen. Gerade wenn sie die soziale Verantwortung für ihre Generation übernehmen. Wir sind die letzte Generation die die Klimakrise abwenden kann. Dafür müssen wir aber jetzt handeln. Und zwar weltweit“, so Jicha.​

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