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Mo, 6.09.2010

Autor

Gebi Mair

20.07.2010 12:02

Rolle der Leitstelle bei Unwetter untersuchen

 

Hat eine Menge offene Fragen zur Katastrophenhilfe beim Hagel-Unwetter: Gebi Mair.


Der GRÜNE Landtagsabgeordnete Gebi Mair fordert eine genaue Überprüfung der Rolle der Leitstelle Tirol bei der Bewältigung der Unwetter-Einsätze durch die Feuerwehren. „Aus meiner Sicht zeigte sich, dass die Leitstelle bei Großereignissen überfordert ist.“ Mehrfach hatten die GRÜNEN insbesondere das Konzept der Leitstelle im Fall von Katastrophenereignissen kritisiert. Er verlangt einen Bericht über die Organisation der Leitstelle beim Hagel-Unwetter. Nicht nur ein abgedeckter Gully, sondern auch die Disposition der Feuerwehren durch die Leitstelle hatten Auswirkungen auf die Überschwemmungen in Innsbruck gehabt.

Zur Überforderung der Leitstelle beim vergangenen Hagelereignis passe auch, dass sich sowohl Landeshauptmannstellvertreter Steixner wie auch die Geschäftsführung der Leitstelle weigern, die Ausrückordnung der Leitstelle zu veröffentlichen - und zwar trotz parlamentarischer und schriftlicher Anfragen an Steixner und die Leitstelle. In der Ausrückordnung ist festgelegt, in welcher Reihenfolge bei welcher Art von Notfällen welche Hilfsmittel geschickt werden. Andere Leitstellen, beispielsweise die Leitstelle Niederösterreich, veröffentlichen die Ausrückordnung auf ihrer Homepage. „Wer die eigene Arbeitsweise verheimlichen muss, so wie die Leitstelle Tirol, der hat offenbar etwas zu verbergen“, so Gebi Mair.

Anton Steixner müsse nun dem Landtag einen Bericht über die Organisation der Leitstelle beim Hagelereignis vorlegen, verlangt der GRÜNE Abgeordnete Mair. „Daraus lernen wir vielleicht, wie die Einsatzkräfte in der Leitstelle bei der nächsten Katastrophe besser disponiert werden können“, erläutert Gebi Mair sein Ansinnen.




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