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Do, 17.05.2012

Autor

Maria Scheiber

15.02.2011 10:55

Luftschloss XXL: Grüne fordern klare Worte von Platter

 

 

Maria Scheiber erwartet sich von LH-Platter endlich eine klare Absage an das Projekt Schlick-Kalkkögel.


Als " Luftschloss XXL " bezeichnet heute die GRÜNE Umweltsprecherin Maria Scheiber die Pläne zum Zusammenschluss Axamer Lizum - Schlick. "Allein die Vorstellung, dass die Öffentliche Hand hier Subventionen von über 50 Mio. Euro bezahlen kann, ist angesichts der knappen Kassen weltfremd. Dafür aber auch noch zu verlangen, Landesgesetze und EU-Recht über Bord zu werfen, ist geradezu eine Anmaßung."  

Das Land Tirol mache auf seiner Homepage nun wirklich keinen Hehl daraus, warum die Kalkkögel unter Schutz gestellt wurden: "Das Ruhegebiet Kalkkögel wurde geschaffen, um eine noch wilde und ursprüngliche Bergwelt im Nahbereich von Innsbruck zu erhalten. Die Kalkkögel sind eine geologische Besonderheit", heißt es da (http://bit.ly/eIypym). Der Erhalt der Kalkkögel habe längst Symbolcharakter für die Vertragstreue des Landes in Sache Naturschutz erhalten.

„Ich erwarte mir von LH Platter, dass er diesem unseligen Schattenboxen endlich mit klaren Worten ein Ende bereitet. Die Sachlage ist doch eindeutig: weder die Finanzen noch die rechtlichen Rahmenbedingungen lassen dieses Projekt zu. Hier trotzdem erste Reihe fußfrei zuzuschauen, wie sich Naturschutz und Tourismus immer stärker in die Haare kriegen, kann doch nicht im Interesse des Landes liegen“, ärgert sich die GRÜNE Landtagsabgeordnete über das „aufdringliche Schweigen des Landeshauptmannes“. Laut Maria Scheiber wäre es weitaus sinnvoller, „Geld und Grips“ in zukunftsträchtigere Tourismusideen wie z.B. jene einer Themenregion zu stecken, die mit und nicht gegen eine ‚noch wilde und ursprüngliche Bergwelt im Nahbereich von Innsbruck’ arbeitet.




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