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19.07.2010 12:10
Manni-Pranger-Piste: Beschneiung war seit Dezember nicht genehmigt
Ein Musterbeispiel für die Unterwanderung des Rechtsstaats ist für Georg Willi die nicht genehmigte Beschneiung der Manni-Pranger-Piste. Dabei sei die Gesundheit von SchifahrerInnen aufs Spiel gesetzt worden.
Ein Hangrutsch Anfang Mai hat die Manni-Pranger-Piste in Steinach am Brenner in die Schlagzeilen gebracht – wenig später wurde bekannt, dass die Beschneiung der 46% steilen Piste nicht genehmigt war. „Und zwar schon fünf Monate vor dem Hangrutsch“, hat der GRÜNE Klubobmann Georg Willi durch eine Anfrage an LH-Stv. Steixner herausgefunden. „Bereits am 9. Dezember 2009 war bekannt, dass für diese Piste keine wasserrechtlich genehmigte Beschneiung vorliegt. Die Abteilung Wasser-, Forst- und Energierecht hat unverzüglich eine Mitteilung an die BH Innsbruck gemacht, als ihr dieser Umstand bekannt wurde. Jetzt frage ich mich schon: Wieso konnte trotzdem eine ganze Wintersaison lang beschneit werden?“ so Klubobmann Georg Willi heute.
„Die Behörde hat zwar ein Verwaltungsstrafverfahren gegen den Geschäftsführer durchgeführt, gestoppt wurde der Beschneiungsbetrieb aber nicht, weil keine Gefahr in Verzug war. Wie der Hangrutsch am Ende des Winters gezeigt hat, war die Sache aber doch gefährlicher als es schien“, erklärt der GRÜNE Klubobmann.
„Ich erwarte mir, dass jetzt die Verhandlungen über den Beschneiungsbetrieb mit sehr viel Verantwortungsbewusstsein geführt werden. Wer auf die Manni-Pranger-Piste schaut, sieht den großen Aufwand, den es noch braucht, um aus diesem abgerutschten Hang ein Piste zu machen. Meines Erachtens wäre es das beste und sicherste, den Hang wieder aufzuforsten und damit zu stabilisieren“, so Georg Willi abschließend.
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