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Do, 17.05.2012

Autor

Gebi Mair

26.06.2009 10:57

40 Jahre Stonewall: Der Kampf geht weiter

Im Einsatz für die Rechte homosexueller Menschen: Gebi Mair - Gewissensprobe für die Abgeordneten im Landtag bei Entscheidung über die Förderungen des Autonomen FrauenLesben Zentrums 


Vor 40 Jahren, am 27.6.1969 kam es im New Yorker Lokal Stonewall Inn zum Riot, dem Widerstand der Ausgegrenzten der Gesellschaft, vor allem von Strichern und Transsexuellen gegen die schikanöse Polizei. Der Aufstand begründete die neue Schwulenbewegung und wird bis heute von vielen Lesben, Schwulen und TransX-Personen hochgehalten. Der Christopher Street Day erinnert an den Aufstand vor dem dortigen Lokal, und macht lesbisches und schwules Selbstbewusstsein deutlich.
 
„Bis heute sind Lesben und Schwule in unserer Gesellschaft häufig noch ausgegrenzt. Noch immer ist selbstbestimmte Sexualität keine Selbstverständlichkeit. Deshalb ist es wichtig, an solchen Tagen auch daran zu erinnern, dass der Kampf weiter geht. Gerade für viele ältere Lesben und Schwule ist Stonewall ein wichtiger Bezugspunkt, weil der Aufstand zeigt, dass man sich nicht alle Zumutungen dieser Gesellschaft gefallen lassen muss“, erklärt der GRÜNE offen schwule Landtagsabgeordnete Gebi Mair.
 
Die GRÜNE Landtagsabgeordnete Christine Baur ergänzt: „Nächste Woche kann sich zeigen, ob die Tiroler Gesellschaft immer noch ausgrenzt. Ich bringe einen Dringlichkeitsantrag im Landtag ein, dem Autonomen FrauenLesbenZentrum weiterhin eine jährliche Subvention von 6.500 Euro zukommen zu lassen. Dann haben alle Abgeordneten die Chance, zu zeigen wie sie es mit der Ausgrenzung halten. Dann braucht sich niemand mehr auf Landesrätin Zoller-Frischauf ausreden, die die Streichung geplant hat. Dann können alle Abgeordneten selbst zeigen, welcher Meinung sie sind.“




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