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17.12.2009 09:24
Landesregierung will Bierstindl in den Konkurs schicken

Für ihn unfassbar, dass nicht einmal über die Zukunft des Bierstindls im Landtagdiskutiert wurde: Gebi Mair
"Die Landesregierung will offensichtlich das Bierstindl sehenden Auges in den Konkurs schicken", ärgert sich der GRÜNE Landtagsabgeordnete Gebi Mair über die Koalition aus ÖVP und SPÖ. Die GRÜNEN wollten per Dringlichkeitsantrag im Landtag darüber diskutieren, wie die lt Landesrätin Palfrader "unverzichtbare Kulturinstitution" gerettet werden kann. Der Antrag über die Dringlichkeit wurde dennoch abgeschmettert.
"Wer das Bierstindl in den Konkurs schickt, sollte wissen was das bedeutet. Das ist ein Verein, in diesem Verein arbeiten aber auch Menschen. Und die Vereine im Bierstindl werden mit in den Konkurs hineingezogen. Mit ihnen die Gastronomie im Bierstindl, die dortigen MitarbeiterInnen, das Kulturprogramm, der Begegnungs- und Kommunikationsort, eine ganze Kulturinstitution", appellierte Gebi Mair an die Mehrheitsparteien. Besonders enttäuscht ihn, dass nicht nur die ÖVP, sondern auch die SPÖ gegen die Debatte gestimmt hat.
Die GRÜNEN machen nun Druck für einen Runden Tisch zum Bierstindl. Der Verein Kulturgasthaus Bierstindl, die dort beheimateten Vereine, das Land Tirol und alle Parteien müssten an einen Tisch, um die Kulturarbeit zu sichern. "Das ist ja wohl das Mindeste, dass man nun darüber redet, wie die Kulturarbeit gesichert werden kann. Sonst handelt es sich nicht nur um den Bankrott der Kulturpolitik, sondern auch um den Bankrott der politischen Gesprächskultur in Tirol."
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