Partei
Themen
Programm
Service
Autor
03.02.2012 15:05
Patient- Klinik Innsbruck: Hunderte-Millionen für Banken - aber keine 5 Millionen € für Krankenversorgung
Uniklinik soll 5,5 Millionen aus Rücklagen erhalten -Klubobmann Georg Willi
„Der Streit um den finanzielle Engpass der Uniklinik Innsbruck darf nicht auf dem Rücken der Ärzteschaft und schon gar nicht zum Nachteil der Patientinnen ausgetragen werden“, stellt der Klubobmann der Tiroler GRÜNEN, Georg Willi heute klar. Der unmissverständliche verbale Warnschuss von Betriebsrat und Ärzteschaft zeige für Willi „wie prekär die Lage aktuell ist. Das Geplänkel zwischen Bund, Land und MedUni muss sofort beendet werden.“
Der GRÜNE Klubobmann erwarte sich, dass sich die Akteure binnen kürzester Zeit auf eine finanzielle Überbrückung einigen. „Es kann doch nicht sein, dass wir in Tirol innerhalb von wenigen Tagen 230 mio. Euro für eine marode Bank aus dem Hut zaubern, aber 5,5 mio. Euro für die Sicherstellung des Klinikbetriebes nicht willens sind bereit zu stellen.“
Dabei, so Willi, wäre dieser Zaubertrick leicht durchzuführen und im Interesse aller: „Auf dem Konto der MedUni parken derzeit 64 mio. Euro für den klinischen Mehraufwand, die aufgrund des laufenden Rechtsstreits brach liegen. Hier könnte man sich in Verhandlungen darauf einigen, 5,5 mio. Euro aus den Rücklagen kurzfristig der Klinik Innsbruck zu Verfügung zu stellen. Damit wäre die klinische Versorgung in Tirol kurzfristig sichergestellt, die jungen ÄrztInnen müssten nicht mehr um ihre Jobs bangen und die Streitparteien könnten endlich ihre Versäumnisse - eine tragfähige langfristige Lösung - nachholen."
Zum Seitenanfang




