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03.02.2010 23:43
Großer Schritt für die Rechte der kleinen Menschen in Reichweite
Christine Baur lacht: die Kinderrechte kommen in die Verfassung
Das Thema Kinderbetreuung, konkret die drohende Kürzung bei den Tagesmüttern und die fehlende Plätze bei den ganz kleinen Menschen bzw bei der schulischen Nachmittagsbetreuung, hat heute die Fragestunde im Tiroler Landtag dominiert. „Zurecht! Wir befinden uns in diesem zentralen Familienthema nach wie vor auf einer Baustelle – es braucht 16.000 neue qualitativ hochwertige Betreuungsplätze und es braucht ein klares Bekenntnis zur Finanzierung der Tageseltern“, hofft die GRÜNE Familiensprecherin Christine Baur auf einen inhaltlichen Schub durch die Diskussion heute im Landtag.
Über einen ersten konkreten Erfolg für die Kinder freut sich Christine Baur aber auch. Mit den Stimmen aller Fraktionen wird heute so wie in den Ausschüssen beschlossen werden, die UN-Kinderrechte bei der nächsten Novelle der Tiroler Landesverfassung zu berücksichtigen. Die Initiative dazu ging von den drei Landtagsabgeordneten Gabi Schiessling (SP), Andrea Haslwanter-Schneider (Fritz) und Christine Baur aus. „Ich bedanke mich bei meinen Kolleginnen und bei den anderen, die heute bei diesem wichtigen Schritt mit Ja stimmen werden. Wir GRÜNE werden allerding genau beobachten, dass der heutige Beschluss auch verwirklicht wird und nicht als Papiertiger endet“, ist für Christine Baur ein wichtiger Zwischenschritt erreicht.
Ihr abschließendes Fazit: Landesrätin Zoller-Frischauf könnte sich bei ihrer Innsbrucker Fachkollegin Oppitz-Plörer einiges an Positivbeispielen abschauen. In der Landeshauptstadt sei mit enormen Einsatz der Baufortschritt beeindruckend. „Das Stadt-Land Gefälle bei der Kinderbetreuung muss zum Wohle der Familien verbessert werden. Denn gute Kinderbetreuungsangebote nützen und unterstützen Tiroler Familien“, so Christine Baur.
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