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Do, 17.05.2012

Autor

Georg Willi

07.02.2012 11:52

Zusammenführung der Medizin und Stammuniversität

 

Medizinische Fakultät soll wieder mit Stammuniversität fusioniert werden- Klubobmann Georg Willi

 

"Eine wahre Glanzleistung der ÖVP", kann sich Klubobmann Georg Willi heute eine zynische Bemerkung nicht verkneiffen. "Die Ausgliederung der Medizinischen Fakultät aus der „Stammuniversität“ in der Amtszeit von Ministerin Gehrer geschah in Innsbruck gegen den Willen des Medizinischen Fakultätskollegiums, des Senates, der Landesregierung und des Innsbrucker Gemeinderates. Die Mehrkosten dieser Trennung, bedingt durch den Aufbau von Doppelgleisigkeiten in der Verwaltung (Rektorat, Personal, Besoldung, EDV, Rechtsabteilung, Studienabteilungen usw.), wurden weit unterschätzt und nicht wie zugesagt vom Bund refundiert. Der Aufbau eines massiven eigenen Verwaltungsapparates und Kürzungen an den Universitäten bescherten finanzielle Einbrüche. Personaleinsparungen, wie die Reduktion von Journaldiensten führten zu zunehmender Belastung in der Krankenversorgung auf Kosten von Forschung und Lehre. Die Medizinischen Universitäten verloren an Attraktivität als Arbeitsplatz für den wissenschaftlichen Nachwuchs“, erinnert Klubobmann Georg Willi.

„Im Lichte der unerfreulichen Streitigkeiten um den Klinischen Mehraufwand und das drohende Finanzloch von 5,5 Mio. € ist es ein Gebot der Stunde, die Wiedervereinigung von Stammuniversität und Medizinuni zu ermöglichen. Deshalb wird der kommende Landtag auf meinen Antrag hin folgenden Text beschließen:

"Die Landesregierung wird aufgefordert sich bei der für das Universitätswesen zuständigen Bundesregierung dafür einzusetzen, dass die Medizinische Universität Innsbruck gesetzlich die Möglichkeit erhält, mit der Gesamt-universität zu fusionieren.  Parallel dazu soll die Landesregierung auf die an sich autonomen Universitäten einwirken, um zu einer maximalen Kooperation zwischen Medizinischer Universität und Leopold-Franzens-Universität beizutragen - mit dem Ziel, Verwaltungsapparate abzubauen, Reibungsverluste zu minimieren, Synergieeffekte zu erzielen und in Summe mehr Geld für die eigentlichen Aufgaben der beiden Universitäten freizuspielen."




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