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Mo, 6.09.2010

Autor

Gebi Mair

16.07.2010 11:47

Schulverwaltung des Landes ist zu teuer


Der aktuelle Landesschulrats-Präsident Lintner hat die Privilegien seines Vorgängers Koler übernommen, die Gebi Mair schon vor einem dreiviertel Jahr kritisierte.


Den Tiroler GRÜNEN ist die Schulverwaltung des Landes zu teuer, sie melden sich deshalb mit einem konkreten Sparvorschlag zu Wort. „47,63 Euro pro PflichtschülerIn gibt die Landesregierung allein für die Verwaltung im Jahr aus. Ich habe einen Vorschlag, wie man hier deutlich sparen könnte. Statt 47,63 Euro pro Kopf kostet die Verwaltung nur mehr 44,56 Euro, wenn man den Landeschulratspräsidenten samt Chauffeur einspart“, so der GRÜNE Landtagsabgeordnete Gebi Mair, und damit könne man das effizienteste Bundesland Oberösterreich fast einholen. Über 200.000 Euro gibt das Land Tirol allein für den Landesschulratspräsidenten im Jahr aus. Damit kostet der Landesschulratspräsident pro PflichtschülerIn 3,07 Euro im Jahr. Die Bildungslandesräte Mitterer und Koler hatten die Aufgabe noch in Personalunion erfüllt und damit das Gehalt gespart.

„Ich will lieber mehr LehrerInnen als mehr Schulverwaltung“, will Gebi Mair Prioritäten setzen. „In Tirol fehlen uns allein im kommenden Schuljahr 108 SonderpädagogInnen. Mit diesem Mangel ist keine qualitätsvolle Förderung von Kindern mit Behinderung mehr möglich. Hier muss das Geld eigentlich hin.“

Für Gebi Mair handelt es sich bei Palfraders Verländerungs-Vorschlag nur um ein plumpes Ablenkungsmanöver: „Die Landesregierung will von fehlenden SonderpädagogInnen ablenken. Und sie will davon ablenken, dass es in Tirol nicht mehr Neue Mittelschulen geben wird. Und auch das Modell einer einheitlichen Tiroler Mittelschule stockt. Eigentlich sollte sich die Landesregierung lieber mit der Bildungspolitik als mit der Verwaltung der LehrerInnen und ihrer Pensionen beschäftigten“, lehnt Gebi Mair Palfraders Ablenkungsmanöver ab.




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