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02.02.2010 11:37
Mehr Lebensqualität in Wörgl
Starten mit klaren Ansagen in den Wörgler Wahlkampf: die Grünen um ihren Bürgermeisterkandidaten Alexander Atzl
Blickt man hinter die Kulissen so fällt unschwer auf: Der Apfel fault ganz schön von innen! Was nach außen hin vom Bürgermeister und der schwarz-roten Einheitsfraktion als kommunalpolitische Erfolgsgeschichte verkauft wird stellt sich schon etwas anders dar:
Integrationspolitisch herrscht das absolute Chaos! Nach außen hin wurde ein gesteuerter und sanktionsloser Integrationsbeirat geschaffen, tatsächlich tritt man mit der „rechten Keule“ auf und geht mit gesetzwidrigen Wohnungsvergaberichtlinien auf Wahlfang. Sozialpolitisch ist aufgrund mangelnden Weitblickes ein akuter Notstand in der Seniorenbetreuung gegeben der nun, erfindungsreich, mit einer Doppelbelegung der Zimmer im Seniorenheim „saniert“ wurde. Wirtschaftspolitisch hat sich die große Mehrheit im Gemeinderat durch einen Fachmarktszentrum-Widmungswahn hervorgetan, der einerseits einen arbeitsplatzvernichtenden Verdrängungsmechanismus auslöst, andererseits die Stadt in ein Verkehrschaos stürzt. Energiepolitisch ist man nicht finanzierbaren Hirngespinsten (Autarkie!) verfallen, kürzt jedoch gleichzeitig Solar- und Photovoltaikförderung, was in sich einen nicht überbrückbaren Widerspruch darstellt. Sportpolitisch leistet man sich eine sündteure Loopingrutsche, die Finanzierung der Fußballplatzsanierung in Bruckhäusl muss jedoch mangels Geld die Nachbargemeinde tragen. Jugendpolitisch setzt man ein eindeutiges Zeichen des Desinteresses indem man, die längst überfällige Übersiedlung der baufälligen und viel zu kleinen Musikschule verhindert. Und zu guter letzt pflanzt man noch eine 200 Betten-Burg ohne ausreichende Zufahrt in den letzten verbliebenen Erholungsraum sowie in eine Schrebergartensiedlung, womit feststeht, dass die Erhaltung der Lebensqualität nicht gerade das Motto der letzten Periode war.
Liste Wörgler Grüne, Gemeinderatswahl 2010:
Mag. Alexander Atzl
Richard Götz (Umwelt/Gesundheitswesen)
Christine Mey (Schule und Bildung)
Mag. Eva Gillinger (Soziales/Senioren)
David Steinbacher (Kultur)
Özlem Harmanci (Jugend/Integration)
Thomas Gasteiger (Bruckhäusl)
Wahlkampfmotto:
Erhaltung bzw. Wiedererlangung von Lebensqualität.
Dazu benötigt es einer finanziellen Umverteilung (bislang fließen die meisten Gelder in Wörgl in den Straßenau, die Wirtschaftsförderung oder in den Badetempel Wave). Wir wollen die Erhaltung von Naherholungsgebieten (Badl), Parkanlagen (Stadtpark/Gradlanger), die Erhaltung von Wanderwegen, Sitzbänken etc. Wir werden uns einsetzen dafür, dass der Fachmarktszentrumswahnsinn ein Ende findet. Ebenfalls werden wir uns einsetzen dafür, dass die Stadtwerke ihr wirtschaftliches Ergebnis für Gebührensenkungen (Strom, Kanal, Wasser) und nicht zur Finanzierung eines unwirtschaftlichen Badetempels verwenden. Wir werden uns einsetzen für den Umbau bzw. Ausbau der Musikschule sowie für den Ausbau des Seniorenwohnheimes.
Wahlziel:
3 Mandate sowie Einzug in den Stadtrat.
Erste Forderung im laufenden Wahlkampf:
Transparenz und Offenlegung der Wahlkampfsponsoren!
In den letzten sechs Jahren wurde die Stadt tatsächlich von diversen Innenstadt- und Randlageninvestoren regiert. Bürgermeister Abler als vorgeschobener „Puppenkönig von Wörgl“ und seine kongeniale Partnerin Frau Vizebürgermeisterin Wechner haben mit ihrer satten Mehrheit im Gemeinderat jeden Wunsch der Investoren erfüllt, ganz egal welche Belastungen damit für die Bevölkerung verbunden waren bzw. sind. Der Gipfel der schwarz-roten Investorenhörigkeit war wohl die Weigerung eine Volksbefragung zum Tiroltower abzuhalten. Tatsache ist, wer „zahlt schafft an“. Wir fordern daher sämtliche Fraktionen die sich dem Gemeinderatswahlkampf stellen auf ihre Wahlkampffinanzen bzw. ihr Wahlkampfbudget offen zu legen, sodass jeder Bürger weiß, wen oder was er wirklich wählt.
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