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01.02.2010 12:00
Schluss mit dem Streit: Grüne wollen stärker werden
Wollen konstruktive Politik in Hall statt den ewigen Streitereien. Die fünf Listenersten der Haller Grünen Johanna Buchner, Peter Teyml, Barbara Schramm-Skoficz, Gottfried Moser und Verena Schebrak
Von der Studentin bis zur Unternehmerin, vom Lebensmitteltechnologen bis zur freien Journalistin: Die Haller GRÜNEN um Gemeinderätin Barbara Schramm-Skoficz treten auch 2010 wieder mit einer bunten Liste zu den Gemeinderatswahlen an. "Schluss mit dem ewigen Streit und mehr Information und Mitbestimmung für die BürgerInnen" sind die Schwerpunkte, mit denen das 12-köpfige Team in den kommenden Wochen um Unterstützung werben will. 8,3% oder 430 Stimmen haben die Haller GRÜNEN vor sechs Jahren bei der Wahl bekommen und sind damit erstmals in den Gemeinderat eingezogen. "Ich hoffe, wir können dieses Mal noch mehr HallerInnen überzeugen, uns Grünen das Vertrauen zu schenken", so die Spitzenkandidatin. Denn bei Nationalratswahlen hatten schon bis zu 1.000 HallerInnen den GRÜNEN ihre Stimme gegeben.
"Der ewige Streit in der Haller Politik geht den Menschen in unserer Stadt auf die Nerven", ist Barbara Schramm-Skoficz überzeugt. Gemeinsames vor Trennendes stellen und das Drüberfahren über die BürgerInnen beenden - das ist bei den Haller GRÜNEN immer ein Grundsatz. "Öko? Logisch" steht auf den GRÜNEN Plakaten - für Hall bedeutet das in erster Linie einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs. "Es hapert bei der Anbindung des Bahnhofs an unser Öffi-Netz. Es hapert bei der Regionalbahn, der die Haller Stadtführung momentan gemeinsam mit dem zuständigen Landesrat nur Steine in den Weg legt. Und es hapert bei Konzepten für den Radweg-Ausbau", so Barbara Schramm-Skoficz. "Das können wir Grüne besser", ist sie überzeugt.
Schließlich wollen sich die Haller GRÜNEN um ein Ende im verhärteten Streit um das Schulgeld am Franziskanergymnasium herbeiführen - "und zwar nicht, in dem wir SchülerInnen rauswerfen, sondern in dem wir endlich eine gemeinsame Lösung mit den Eltern erarbeiten. Und selbst wenn es dafür noch fünf Versammlungen braucht." Weiterer Programmpunkt: Eine transparente und nachvollziehbare Wohnungsvergabe in der Salzstadt.
Gerade vier Stimmen haben den Haller GRÜNEN 2004 auf ein zweites Mandat gefehlt, dass sie am 14. März anpeilen.
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